15. Villa Rossa

Die 15. Villa Rossa  – für das seit 2003 – mit einer Vorläuferin sogar seit 1987 – geduldig organisierte Wochenseminar haben wir immer noch kein Wort gefunden (Ferien– oder Herbstakademie waren die spontanen Bezeichnungen). Die Villa ist jedenfalls eine Mixtur aus politischer Bildungsveranstaltung, wissenschaftlichem Workshop, politischem Diskussionsseminar und nicht zuletzt ein Beitrag zum Recht auf Denken + Faulheit. Die Villa fand statt vom 26. August (Anreise) bis zum 2. September 2017 (Abreise) – wie gewohnt in der Villa Palagione  bei Volterra. Das Thema dieses Jahr: „Um * Welt * Brüche“.

Es ging also um Ökologie und „ihre“ Politik, die allem Anschein nach in dem ganzen politischen Trubel für viele ziemlich an Popularität, Ressourcen und Sinn verloren hat. Wir versuchten Bögen zu schlagen zwischen den sich zuspitzenden und umkämpften Weltordnungsvorgängen und aktuellen Prozessen in der Ökologie, also den langen, sich verallgemeinernden ökologischen Konflikt in den Blick zu nehmen.

Auf dem Programm standen: die Rolle der großen Erzählung vom Anthropozän, die Politiken des Ökologischen, Klimakonflikte und Umweltflucht, Sozial-ökologische Transformation und Geschlechterverhältnisse, AutoNomie — Mobilität und die Zukunft des Lebens in Stadt und Land, der fossilistische Rücksturz am Exempel Trump, Wie aufhören und neu beginnen, was eine liberale und was eine linke Ökologie kann – und was nicht.

Als ReferentInnen namen teil Harald Welzer, Günther Bachmann, Sabine Hofmeister, Rainer Fischbach, Jürgen Scheffran, Dieter Plehwe, Heike Leitschuh, Franz-Theo Gottwald, Ulrich Brand, Hans-Jürgen Urban.

Details auch hierzu auf der Tagungsseite mit der Ankündigung der Tagung. Und das Ambiente – nicht zu vergessen.

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