Für den Staatsfisch!

Die Junge Welt vom 23.7.09 führte ein Gespräch mit Carsten Preuß, Initiator einer öffentlichen Petition gegen die Privatisierung von Gewässern – die zwar trotz großer Resonanz in den letzten Tagen – seit vorgestern kamen 7000 Unterschriften hinzu! – auf der Kippe steht, aber dazu beigetragen hat, dass der schleichende Verkauf von Seen vor allem in Ostdeutschland zunehmend ein Thema wird. Zwei Tage Zeit bleiben! Im Moment gibt es über 20 000 Unterschriften.

P.S.: ein Blick auf die verantwortliche Einrichtung lohnt sich…

PPS:  24. Juli (nach Fristablauf): Auch wenn mit 28 612 Unterschriften die eigentliche Zielsetzung deutlich verpasst wurde, mit 50 000 Unterschriften eine öffentliche Behandlung im Bundestagung zu erreichen, ist das Ergebnis dieser Unterschrifteninitiative ein großer Erfolg. Nicht nur gehört sie zu den wenigen Petitionen mit einer ungewöhnlich großen Resonanz, es hat sich auch gezeigt, dass eine solche Aktion in ganz kurzer Zeit eine außerordentliche Dynamik erreichen kann – vor allem wenn über elektronische Medien eine entsprechende Verbreitung erreicht werden kann! In der letzten Woche gab es täglich Tausende von Unterschriften, wobei der Petitionsserver des Bundestages offenbar überlastet war. Mit einiger Wahrscheinlichkeit kann man davon ausgehen, dass bei einer Fristverlängerung nur um eine Woche die 50 000 erreicht worden wären.

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Eine Antwort auf „Für den Staatsfisch!“

  1. Nachtrag;
    Ziele der Interessengemeinschaft „Pro Malchiner See“
    Gegen Gewässer-Privatisierung – Wasser muß schützenswertes Allgemeingut bleiben. Regional droht dem Malchiner See, wie auch vielen anderen Gewässern die Privatisierung, solange sie in Hand der BVVG sind.
    Dies versuchen wir, nachhaltig und dauerhaft zu verhindern.
    Zurm Stand der Petition:
    Es ist geschafft!Die Petition von Herrn Preuss gegen eine Privatisierung von Seen .
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?topic=1992.15

    wurde am 17. Mai 2010 im Petitionsausschuss de Deutschen Bundestages behandelt.Sie wurde bis heute (Stand 27.1.2011) nicht weiter für uns erkennbar im paralysierten, oops, parlamentarischen Verfahren nach der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages behandelt.

    Mehr ist offiziell nicht bekannt, ausser dem Bericht des Nordkurier.
    Soviel zum Thema Transpa(k)renz.
    ;-((

    Die Gewässersensation vom 1. März 2011 in Mecklenburg-Vorpommern:
    Noch ist die Kuh (= Gewässerprivatisierungsauftrag der BVVG für in ihrer Hand befindlichen Seen) nicht vom Eis, aber Gerüchte und erste Informationen des Nordkurier vom 1.3.2011 lassen hoffen, dass mit der Übertragung des nördlichen Teils des Gewässers in Landeseigentum das Thema Privatisierung (zumindest für den Malchiner See) beendet wird.
    Hoffen wir, dass diese plötzliche Bewegung in der Politik nicht nur dem beginnenden Wahlkampf geschuldet ist und nachhaltig realisiert wird.

    Wähler entscheiden!

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