{"id":4241,"date":"2024-02-11T17:48:22","date_gmt":"2024-02-11T17:48:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/?p=4241"},"modified":"2025-12-31T12:35:33","modified_gmt":"2025-12-31T12:35:33","slug":"lob-der-partei-wer-aber-ist-die-partei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/?p=4241","title":{"rendered":"Villa Rossa 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>1989 wurde ein spezielles Seminar erfunden und seitdem fast ausnahmslos durchgef\u00fchrt<br \/>und in den folgenden Jahren oft auch von anderen Tr\u00e4gern organisiert und getragen: die &#8222;<strong><em>Villa Rossa<\/em><\/strong>\u201c. Es hei\u00dft seit ein paar Jahrzehnten \u201e<strong><em>Villa Rossa<\/em><\/strong>\u201c. Auch 2025 wurde Anfang Oktober das nunmehr <strong>34<\/strong>. Wochenseminar \u201e<em>Villa Rossa<\/em>\u201c im <strong>Bildungszentrum Centro Interculturale Villa Palagione<\/strong> bei <strong>Volterra<\/strong> mit \u00fcber 40 Teilnehmern und Teilnehmerinnen durchgef\u00fchrt. Seit 2003 wird das Projekt \u00fcbrigens kontinuierlich von der kleinen Stiftung GegenStand, sodann ein Jahrzehnt auch mit dem ver.di Bildungswerk Hessen sowie l\u00e4nger noch von der Rosa Luxemburg Stiftung und \u2013 vor allem \u2013 von Unterst\u00fctzer*innen gef\u00f6rdert. Auch 2025 wurde Anfang Oktober das nunmehr <strong>34<\/strong>. Wochenseminar \u201e<em>Villa Rossa<\/em>\u201c das im <strong>Bildungszentrum Centro Interculturale Villa Palagione<\/strong> bei <strong>Volterra<\/strong> durchgef\u00fchrt. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Verst\u00e4ndnis der Villa Rossa? <\/strong> Sie versteht sich als Lernort, Bildungsveranstaltung, wissenschaftlicher Workshop, politisches Diskussionsseminar, Sinngenerator und Urlaubsort zur Erholung wie auch Zeitgenuss gleicherma\u00dfen. Die Geschichte der Villa Rossa kann in dem Text &#8222;Eine mosaiklinke Villa&#8220; von Godela Linde und Rainer Rilling in dem Buch \u201eMosaiklinke Zukunftspfade\u201c (M\u00fcnster 2021) S.36-41 nachgelesen werden. Mittlerweile haben etwa 1250 Teilnehmende oftmals mehrfach zugeh\u00f6rt, diskutiert, auch referiert. Es ging dabei nicht um Spaltung, linke Besserwissereien und Hohn, aber Tag-, Abend- und Nachtzeit f\u00fcr Klassenkampf, Lesungen, Zeit, romantische Bilder und Gef\u00fchle Lesungen, informelles Reden (Klatsch und Tratsch) und immer Politik, auch unter Schotterstra\u00dfen, Steineichen oder Magnolienb\u00e4umen, exzellentes italienisches Essen, zuweilen sp\u00e4tes Open-Air Kino, romantische Blicke auf Landschaft (Wiesen und Hausberg \u2013 den Monte Voltraio -) .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Zusammengefasst: \u201e<em>Die Villa Rossa ist f\u00fcr mosaiklinke Menschen, was<br \/>f\u00fcr den Rock der Blues ist. Es ist wie eine Batterie: von Zeit zu Zeit<br \/>musst du zur\u00fcck, um dich aufzuladen.\u201c <\/em>(<br \/>Sehr alt. Frei nach Eric<br \/>Clapton).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Veranstaltungen 1989-2025<\/strong> <strong>als \u00dcberblick<\/strong>:: Wissenschaft und Risiko 1989 Ende der Geschichte? 1990 Islam &#8211; Orient &#8211; Nord-S\u00fcd- Konflikt 1991 Sprache &#8211; Macht &#8211; Politik * 1992 Markt und Moderne 1993 Komplexe Welten &#8211; Turbulente Verl\u00e4ufe 1994 Sustainable Rule 1995 Zeitalter der Extreme &#8211; Bilanz des 20. und Ausblick auf das 21 Jahrhundert 1996 Nach dem Zeitalter der Extreme-im \u00dcbergang in das 21. Jahrhundert 1997 Reichtum 1998 Pers\u00f6nliches Handeln im nationalen Wettbewerbsstaat 1999 Im Schatten des Imperiums I: USA 2003 Im Schatten des Imperiums II: Europa 2004 Die gute und die schlechte Regierung 2005 Was ist links? 2006 Raum [Paradies: Standort: War Room] 2007 Kleine Bilanzen der Demokratie. 2008 Krise. Kunst. Kultur. Transformation 2009 Wem geh\u00f6rt Italien? 2010 Praktisch w\u00e4re es, wenn die Linke mehr \u00fcber die Zukunft wissen w\u00fcrde 2011 <br \/>Geopolitik 2012 Konzerne 2013 Europa zerf\u00e4llt? 2014 Neue Ungleichheit 2015 Europas <br \/>politische Farbe \u00e4ndert sich 2016 Um + Welt + Br\u00fcche 2017 Transformationen des \u00d6ffentlichen \u2013 Hegemonien &amp; (Gegen-) \u00d6ffentlichkeiten 2018 Stadt. Und Land 2019 Aufruhr (abgesagt wg. Covid -2020) Welche Zeit danach? \u00dcber &#8222;New Normal&#8220;, Br\u00fcche und andere 2021 Zeitenwende? \u00dcber Krieg, Globalisierung, Neue Weltordnung und die Rolle<br \/>Deutschlands 2022 Die Bodensch\u00e4tze des Kapitalismus\u2026zur Sache Infrastruktur 2023 Lob der Partei&#8220; Wer aber ist die Partei?&#8220;2024 und letztlich <strong>Konflikte<\/strong> 2025<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Unser Thema 2025 der Villa Rossa ist<\/strong>: &#8222;<strong>Konflikte<\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir wollen uns mit \u201eKonflikten\u201c besch\u00e4ftigen, weil sie beinahe \u00fcberall sind und vielfach weitreichendes Gewicht haben: Unsere Gesellschaft ist eine Konfliktgesellschaft. Jede und jeder erlebt sie im eigenen allt\u00e4glichen Umfeld und wir erleben sie gemeinsam als so etwas wie die Grundbewegung \u2013 \u00f6konomisch, sozial, politisch, ideologisch, kulturell, r\u00e4umlich und mehr. Da geht es neu um Identit\u00e4t oder Distanz, um Ideologie, Emotionen oder Affekt, um Grenzen und Gegens\u00e4tze, um Streit oder Ablehnung, Natur oder Wirtschaft. Da geht es genauso um \u201ealte\u201c Konflikte zwischen Kapital und Arbeit, Armut und Reichtum, die in immer neuem Gewand daherkommen. Und es geht um politische Konflikte von Unvereinbarkeit, Spaltung und Polarisierung sowie geopolitische Konflikte, die sich zum Krieg auswachsen. Ganze politische Positionen k\u00f6nnen sich allein daraus ergeben. Wir m\u00fcssen uns in der Konfliktlandschaft wahrnehmen und uns in ihr zurechtfinden. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konflikte haben oftmals einen offenen Ausgang &#8211; Konflikte muss man sich leisten k\u00f6nnen. <\/strong>Wir wollen fragen, woher Konflikte kommen, was ihre materiellen und ideellen Ursachen sind, was sich im Gegensatz zu fr\u00fcher ver\u00e4ndert hat (und ver\u00e4ndert). Wir wollen dabei auch die Vermeidung von Konflikten einbeziehen und uns dar\u00fcber austauschen, welche Erfahrungen wir selbst damit machen.&nbsp;Die einen verkennen die Konflikte, die anderen verdr\u00e4ngen sie. Sprechen wollen beide Positionen lieber nicht dar\u00fcber. Das hat Tradition und mitunter bedingt es sich sogar gegenseitig. Nicht verwunderlich, denn so reagieren Ordnungen auf Bedrohung. Konflikte haben zuweilen ein Eigenleben, mindestens eine eigene Logik, die sich gerne \u201etriggern&#8220; l\u00e4sst. Ein solider Konflikt mit seinen Zielen und Widerspr\u00fcchen, mit Missachtung und Ablehnung oder mit Unterst\u00fctzung und \u00dcberzeugung oder Kontrolle ist f\u00fcr die jeweiligen Konfliktparteien ein Erkennungsmerkmal. Soziale Konflikte wie Arbeits- oder Klassenkonflikte sind daf\u00fcr Beispiele. Oder es geht nicht blo\u00df um Konkurrenz, sondern auch um Unteilbares, um das Fremde und Andere oder um Wut und letztlich um Feindschaften, das Gute und das B\u00f6se. Auch das ist einer der Gr\u00fcnde, warum es den Anschein hat, dass Konflikte immer h\u00e4ufiger werden, w\u00e4hrend grundlegende Konsense relativ unbesch\u00e4digt fortbestehen. Endlich aber gibt es die M\u00f6glichkeit der Vermeidung des Konfliktes respektive seine n\u00fctzliche Umformung zum Konsens. Die sch\u00f6pferische Kraft des Konfliktes kann Institutionen und Gruppenverhalten positiv ver\u00e4ndern.<strong> Aber was sind die Bedingungen? Welche positiven Beispiele k\u00f6nnen wir heranziehen?<\/strong> Welche Themen auf dem Seminar werden diskutiert und besprochen? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Die Themenfelder des Seminars sind:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><br \/><strong>Nachrichten aus dem Konflikt-Reich<\/strong>: <strong>Eine Einf\u00fchrung<\/strong>. <br \/> <strong>Dr. G\u00fcnther Bachmann<\/strong>, ist Fellow bei Conservation International, Vorstand des Stiftungsverein Deutscher Nachhaltigkeitspreis; Texte und Reden zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Frankfurt \/ Berlin Stiftung GegenStand. Moderation Ingrid Lohmann<br \/><\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Es-lebe-der-Konflikt-Kopie.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:480px\" aria-label=\"Einbettung von Es lebe der Konflikt - Kopie.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-67fd7827-d5a4-4c47-9459-9734f4b2236a\" href=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Es-lebe-der-Konflikt-Kopie.pdf\">Es lebe der Konflikt &#8211; Kopie<\/a><a href=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Es-lebe-der-Konflikt-Kopie.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-67fd7827-d5a4-4c47-9459-9734f4b2236a\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Kann Demokratie Konflikte l\u00f6sen &#8211; <\/strong><br \/><strong>Wie geht Demokratie mit denen um, die sie nicht wollen?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;: <br \/>Mit <strong>Judith Solty<\/strong> und <strong>David Salomon<\/strong> Politikwissenschaftlerinnen und Autorinnen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Aktuelle Geopolitische Konflikte<\/strong>: <br \/><strong>Prof. Hans-J\u00fcrgen&nbsp;Bieling<\/strong>&nbsp;ist&nbsp;Professor f\u00fcr Politik und Wirtschaft am Institut f\u00fcr Politikwissenschaft der Eberhard-Karls-Universit\u00e4t T\u00fcbingen mit dem Schwerpunkt Internationale Politische \u00d6konomie, T\u00fcbingen. Moderation Heike Leitschuh<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Transformationskonflikt<\/strong>: <strong>Nachfolger des alten oder Vorg\u00e4nger eines neuen Klassenkonfliktes in den Gegenwartsgesellschaften?<\/strong>&nbsp;<br \/><strong>Prof. Hans-J\u00fcrgen Urban<\/strong> ist&nbsp;Honorarprofessor am Institut f\u00fcr Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena&nbsp;und gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Vorstandsmitglied der IG Metall, Frankfurt. Moderation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Konflikte um Identit\u00e4ten und Geschlechter: <\/strong><br \/><strong>Zur Spreng- und Integrationskraft von Identit\u00e4tskonflikten f\u00fcr eine zeitgem\u00e4\u00dfe Linke<\/strong> <strong>Judith Solty&nbsp;<\/strong>ist Politikwissenschaftlerin und Autorin, Berlin. Moderation Silke Koppermann<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Konflikte als politische Strategie &#8211;&nbsp;<a>autokratische Systeme als Konfliktherde<\/a>:<\/strong>&nbsp;<strong>Ingar Solty <\/strong>Referent f\u00fcr Friedens-, Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik, Rosa-Luxemburg-Stiftung und Fellow des Instituts f\u00fcr kritische Theorie e. V, Berlin. Moderation Silke Oppermann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Konflikte im rechten Lager: Faschisten &#8211; Extremrechte &#8211; Rechtskonservative \u2013 Rechtspopulismus &#8211; rechte Krawallmacher \u2013 Mitl\u00e4ufer, M\u00e4nner: Wer ist wer und wie viele? Und warum? Dr. Gerd Wiegel,<\/strong> Politikwissenschaftler, DGB, Referatsleiter Demokratie, Migrations- und Antirassismuspolitik, Berlin<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Konfliktreiche Geschichts- und Identit\u00e4tspolitik:&nbsp;<\/strong><br \/><strong>Der&nbsp;Kampf um Taiwan &#8211; der n\u00e4chste Gro\u00dfkonflikt?<\/strong>&nbsp;<br \/><strong>Prof. Felix Wemheuer<\/strong> Professor f\u00fcr Moderne China-Studien an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln und Vertrauensdozent der RLS, K\u00f6ln. Moderation Freia Anders.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ad2f72ca wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Krise&gt;Konflikt&gt;Krieg! <\/strong><br \/><strong>Prof. Dr. J\u00fcrgen Scheffran<\/strong> leitet seit 2009 die Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit am Institut f\u00fcr Geographie und im Klima-Cluster CLICCS der Universit\u00e4t Hamburg. Moderation Silke N\u00f6tzel<\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Scheffran_Krise-Konflikte-Krieg_Villa-Rossa-2025_final.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Scheffran_Krise-Konflikte-Krieg_Villa-Rossa-2025_final.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-eefcdb0e-9255-4d92-b501-38ca89d914ad\" href=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Scheffran_Krise-Konflikte-Krieg_Villa-Rossa-2025_final.pdf\">Scheffran_Krise-Konflikte-Krieg_Villa-Rossa-2025_final<\/a><a href=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Scheffran_Krise-Konflikte-Krieg_Villa-Rossa-2025_final.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-eefcdb0e-9255-4d92-b501-38ca89d914ad\">Herunterladen<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Gemeinsame Bilanzierung des Seminars<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Die Tagung wurde und wird von 19 Referent*innen und Moderator*innen unterst\u00fctzt, vorbreitetet, organisiert und durchgef\u00fchrt:<\/strong> <em>Freia Anders, G\u00fcnther Bachmann, Hans-J\u00fcrgen Bieling, Marianne Kolter, Silke Koppermann, Renate M\u00fcller, Silke N\u00f6tzel, Juliane Hammermeister, Heike Leitschuh, Godela Linde, Ingrid Lohmann, Rainer Rilling, David Salomon, J\u00fcrgen Scheffran, Judith Solty, Ingar Solty, Hans-J\u00fcrgen Urban,<br \/>Felix Wemheuer, Gerd Wiegel.<\/em><br \/><\/p>\n\n\n\n<ol start=\"42\" class=\"wp-block-list\">\n<li><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h1 data-wp-context---core-fit-text=\"core\/fit-text::{&quot;fontSize&quot;:&quot;&quot;}\" data-wp-init---core-fit-text=\"core\/fit-text::callbacks.init\" data-wp-interactive data-wp-style--font-size=\"core\/fit-text::context.fontSize\" class=\"wp-block-heading has-fit-text has-medium-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/?p=4241\"><time datetime=\"2024-02-11T17:48:22+00:00\">11. Februar 2024<\/time><\/a>&nbsp;<br \/>Villa Rossa 2024: Lob der Partei \u2013 Wer aber ist die Partei?<\/h1>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">F\u00fcr die Einen sind sie allm\u00e4chtig, f\u00fcr die Anderen eine Nebensache, bestenfalls in der Rolle eines Concierge f\u00fcr die wirklichen M\u00e4chte. Beides stimmt so nicht. Was wir uns heute unter Parteien vorstellen und was sie f\u00fcr uns sind &#8211; das wollen wir gemeinsam in der dritten Augustwoche vom 18.-24. 8. der Villa Rossa 2024 in der Villa Palagione bei Volterra in der Woche herausfinden. Zu diesem Zeitpunkt der Villa Rossa 2024 werden linke Parteien erneut fundamental gespalten und im neu gew\u00e4hlten Europaparlament ist der Links-Rechts-Gegensatz deutlich st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt. Und im Herbst 2026 k\u00f6nnte die AfD drei Landtagswahlen im Osten Deutschlands gewinnen.<\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"476\" height=\"458\" src=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4255\" style=\"width:255px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/image.png 476w, https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/image-300x289.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wie also steht es um die Partei(en) Bertolt Brechts und um die Parteien generell?<\/strong><br \/><br \/>Als er 1931 \u201edie Partei\u201c in seinem Lehrst\u00fcck &#8222;Die Ma\u00dfnahme\u201c lobte, war die \u201eParteienlandschaft\u201c v\u00f6llig anders. Die Weimarer Verfassung kam nur mit der Mahnung an die Beamten auf Parteien zu sprechen, dass sie (die Beamten) nicht einer Partei, sondern der Gesamtheit zu dienen h\u00e4tten.<br \/>Die Erfahrungen der Macht\u00fcbertragung an die Faschisten verarbeitet das Grundgesetz zu einem anderen Weg. Es soll keinen Volkswillen geben, der nicht Ausdruck in der Parteienlandschaft erf\u00e4hrt. Das GG h\u00e4lt es f\u00fcr opportun, die Aufgaben von Parteien eingehend zu bestimmen, eine staatliche F\u00f6rderung in Aussicht zu stellen und klare Grenzen im Hinblick auf die Verfassungswidrigkeit zu setzen. Dieses so genannte Parteienprivileg garantiert den demokratischen Parteien Schutz und Bestand, weil sie als Stellvertreter f\u00fcr den politischen Willen gelten. Das ist die Idee des Parteienstaates: Durch die Parteien flie\u00dft alles: Posten, Geld, Umverteilung, Regeln und Rechtsordnungen, Karrieren, Macht, Moral. Und das gemeinsam Falsche: Immer wurde und wird das Soziale so als System angelegt, als w\u00e4re das Naturale eine systemunabh\u00e4ngige Gr\u00f6\u00dfe, bestenfalls als grenzenloses Lager kostenlos verf\u00fcgbarer Dienstleistungen \u2013 wodurch die Bl\u00fcten des Wachstumszwanges entstanden. Ob ein Bertolt Brecht wohl heute, wo das sogenannte Vertrauen in Politik und Parteien nur noch in Schwundformen vorhanden ist, ein eigenes \u201eLob der Partei&#8220; schreiben w\u00fcrde?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ist die Partei als politischer Ordnungsfaktor noch zeitgem\u00e4\u00df, oder schon l\u00e4ngst \u00fcberholt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie lassen sich Typen, Geschichte, Erfahrungen und Anf\u00e4nge begreifen? Warum und wie ist die Verteilungsungerechtigkeit der Lebenschancen zu einem Ursprung der politischen Parteien geworden? Spiegelt der Kollektivsingular (Parteilinie, Parteiprogramm, Parteilinke\/rechte, Parteisoldat Zustimmungswerte und Politbarometer) noch die Polarisierung dessen, was im Lande vor sich geht? Oder erkl\u00e4rt die Pluralit\u00e4t den Diskurs besser, und wer k\u00f6nnte die Pluralit\u00e4t angemessen strukturieren? Findet die politische Willensbildung auf den Stra\u00dfen statt, oder wo sonst? Bemerkbar machen sich solche Schalter (Trigger) als \u201egelbe Westen\u201c, rote Linien, Kirche-im-Dorf-lassen-Argumente. Man kann diese Schalter bewusst ausl\u00f6sen oder umgehen. Politik und die mediale Praxis bewirtschaftet, und dabei meist: manipuliert, die Trigger sehr erfolgreich zu Lasten von vern\u00fcnftigen und wissensbasierten, zukunftsf\u00e4higen Politikkonzepten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"224\" height=\"264\" src=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4261\" style=\"width:142px;height:auto\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Welche Rolle spielen Auffassungen und Haltungen zu gut \/ schlecht, Kontrollierbarkeit \/ Zumutbarkeit, Normalit\u00e4t und Ausnahme? Triggerpunkte setzen die politische Klasse zunehmend unter Druck \u2013 und was ist jetzt die politische Willensbildung auf den Stra\u00dfen, digital oder gleich als ChatGPT? Im Berliner Regierungsviertel ist man sich einig, dass \u201ealles\u201c schneller wird und dass das pers\u00f6nlich herausfordernd ist, aber ver\u00e4ndern tut sich damit nicht so arg viel. Das augenzwinkernd vertraute Einvernehmen mit den Hauptstadtmedien immunisiert beide vor der Welt au\u00dferhalb ihrer Blase. Das Wir-Gef\u00fchl erzeugt eine unangemessene Kameraderie und oft auch inhaltlich falsche Konformismus. Das verdeckt die kritische Repr\u00e4sentationsl\u00fccke, die zu thematisieren und zu schlie\u00dfen (zu demokratisieren) wom\u00f6glich doch die eigentliche Aufgabe von Parteien ist. Hier versagen die Parteien jedoch an ihrer eigenen Betriebsf\u00f6rmigkeit. Stattdessen umklammern sie sich gegenseitig und suchen die Schuld an der Vertrauenskrise nicht bei sich. Innerhalb der Bubble h\u00e4lt man das f\u00fcr den \u201eKonsens der Demokraten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr planen wir ein Programm, das &#8211; wie \u00fcblich &#8211; Vortr\u00e4ge vorsieht, die zur Meinungsbildung einladen und zum Teilen von konkreten Erfahrungen und Ansichten der Teilnehmenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird um den historischen Entstehungskontext von Parteien gehen und wie heute das Verh\u00e4ltnis zwischen dem ist, was als normal angesehen wird und dem, was als Ausnahmezustand, Krise und \u201eAufreger\u201c gilt. Wir stellen die Geschlechterfrage in den Partei-Profilen und -Karrierebahnen. Parteien m\u00fcssen sich zur notwendigen Nachhaltigkeits-Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft verhalten. Der Umgang der Politik mit wissenschaftlichen Erkenntnissen (\u201eExpertokratie\u201c) schafft ein besonderes Spannungsverh\u00e4ltnis von Vertrauen \/ Misstrauen, Frust, Abwendung und Rechtspopulismus. Die Judikative kommt zunehmend in die Rolle eines Gesetzgebers, wenn sie Fehler von Nachl\u00e4ssigkeit der Regierungspolitik berichtigen und \u201egutes Regieren\u201c quasi ersetzen muss.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image-3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"309\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4266\" style=\"width:227px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/image-3.png 309w, https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/wp-content\/uploads\/image-3-213x300.png 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich werden wir uns mit der Entwicklung auf der linken Seite besch\u00e4ftigen. Wir wollen besser verstehen, was zu Spaltungen f\u00fchrt und wie Parteien mit gesellschaftlichen Bewegungen (Friedensbewegung, Gewerkschaften und andere) interagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die rechte Seite in Europa und in den USA wird uns interessieren m\u00fcssen in der Zeit der Wahlen und Kriege. Im Hinblick auf die Modernisierung der Volkswirtschaft wird h\u00e4ufig das chinesische Ein-Parteien-System als viel effizienter als die Demokratie bezeichnet. Wir wollen genauer in die Verh\u00e4ltnisse und Perspektiven in China sehen, um uns ein Bild zu machen, Am Ende der Woche soll eine Orientierungsdiskussion den Bogen zu Brecht schlagen. Es geht um das Zusammenf\u00fchren von Einsichten, Aussichten, Regel und Ausnahme &#8211; und konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Tr\u00e4ger: <\/strong>ver.di Bildungswerk im Lande Hessen e. V.Wilhelm-Leuschner-Stra\u00dfe 69-77 | 60329 Frankfurt am Main &nbsp;in Zusammenarbeit mit Stiftung GegenStand Habichtstalgasse 14 | 35037 Marburg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-x-large-font-size\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Seminar<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>\u201eLOB DER PARTEI\u201c \u2013 \u201eWER ABER IST DIE PARTEI?\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Europa &amp; Parteien \u201eimmer und \u00fcberall\u201c? \u00dcber Parteifamilien, Blockbildungen und &nbsp;permanentem Krisenbew\u00e4ltungsmechanismus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Datum<\/strong>: 19. August 2024 bis zum 23. August 2024<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Tagungsort<\/strong>: <a>Bildungszentrum Centro Interculturale Villa Palagione<\/a> \u2013 Assoziazione Culturale bei Volterra (Italien) &#8211; Loc. Palagione, Volterra PI, Italien<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">[<strong><em>Aktualisierte Fassung: : <a href=\"https:\/\/www.s-gs.de\/wordpress\/?page_id=2590\" class=\"broken_link\">https:\/\/www.s-gs.de\/wordpress\/?page_id=2590<\/a><\/em><\/strong>]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Montag 19.8. <br \/><br \/>Vormittag &#8211; <br \/><br \/><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Zur Erkl\u00e4rung:<br \/>Was soll dieses Gedicht?<\/mark><br \/><\/strong>Ein Brechtgedicht im historischen Zusammenhang und was das entstehende Parteiwesen der \u201eGro\u00dfen Franz\u00f6sischen Revolution\u201c 1789 damit zu tun hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Beitrag von<\/mark><\/strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong> David Salomon (Frankfurt)<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Zum Thema: <\/mark><\/strong>Moderne, repr\u00e4sentative Demokratien sind in der Regel durch politische Parteien gepr\u00e4gt. Der klassisch gewordenen Theorie von Lipset und Rokkhan zufolge strukturieren sie Kollektive entlang gro\u00dfer sozialer Strukturkonflikte (Cleaveges) wie Kapital\/Arbeit, Stadt\/Land, Zentrum\/Peripherie, Religion\/S\u00e4kularit\u00e4t usw. Parteien, so hei\u00dft es etwa im Grundgesetz, wirken an der gesellschaftlichen Meinungs- und Willensbiledung mit und schlagen zugleich eine Br\u00fccke zwischen sozialen Interessengruppen und dem Politischen System. Zugleich stehen sie als Organisationen immer wieder unter Beschuss: So stehen sie seit Robert Michels &#8222;Soziologie des Parteienwesens&#8220; unter dem Verdacht, einem ehernen Gesetz der Oligarchie zu unterliegen, das Parteif\u00fchrungen und insbesondere Parlamentsfraktionen als (informelle) Machtzentren etabliert. Insbesondere Verfechter so genannter &#8222;direkter Demokratie&#8220; sehen in Parteiorganisationen Verf\u00e4lscherinnen des &#8222;Volkswillens&#8220; &#8211; eine Interpretation, die nicht zuletzt auch Akteure der neuen Rechten in ihrer abf\u00e4lligen Rede von den &#8222;Altparteien&#8220; teilen. Hinzu kommen tats\u00e4chliche Erosionen parteipolitischer Bindungskraft. Anl\u00e4sse nach den historischen Kontexten der Entstehung von Parteifornmationen gibt es also genug. Denn tats\u00e4chlich sind Parteien im modernen Sinn ein historisch vergleichsweise junges Ph\u00e4nomen, dessen Anf\u00e4nge sich zwar bis in die Clubs w\u00e4hrend der Franzs\u00f6sichen Revolution&nbsp;nachverfolgen lassen, das in seiner heutigen Funktion allerdings erst in der zweiten h\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts entsteht. Der Vortrag zeichnet diesen Entstehungsprozess nach und zeigt dabei auf, wie sich gerade im Kontext der Formierung politischer Parteien ein Repr\u00e4sentationsbegriff entwickelt, der mehr ist als die bonapartistische Abtretung von Entscheidungsbefugnissen an &#8222;herausragende&#8220; Stellvertreter. In diesem Sinn &#8211; so die These &#8211; verdichtet sich die Krise der Demokratie tats\u00e4chlich in der Krise der politischen Partei als kollektiver Massenorganisation.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Literatur: <\/mark><\/strong>Eric Vuillard: 14.Juli. Berlin 2019; David Salomon: Demokratie, K\u00f6ln 2012<br \/><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Zur Person:<\/mark> <\/strong>Dr. David Salomon, Politikwissenschaftler, Lehrbeauftragter an der TU Darmstadt. Arbeitsschwerpunkte: Politische Theorie, Politische Bildung, Demokratietheorie, Politische \u00c4sthetik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Montag 19.8.<br \/><br \/>Vormittag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>\u201eDie Partei\u201c:<br \/>Begriff, Herausbildung und Entwicklung <\/strong><\/mark><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>am Beispiel der linken Parteien<br \/>in den unterschiedlichen Kapitalismusformationen.<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Beitrag von<\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"> <strong>Janis Ehling (<\/strong>Berlin<\/mark>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Zum Thema: <\/strong><\/mark>\u201eParteien sind das Stiefkind des Marxismus. Im grauen Fleck der fehlenden politischen Theorie sind sie der wei\u00dfe Fleck\u201c, so die Einleitung der einzigen deutschsprachigen marxistischen Monographie zum Thema Parteien. Karl Marx beispielsweise verwendet mindestens f\u00fcnf unterschiedliche Begriffe der Partei. Parteien haben unterschiedliche Phasen durchlaufen vom Parlamentsclub bis zur gesellschaftlichen Partei, der sozialistischen Massenpartei und den heutigen eher kleinen linken Parteien. Zusammensetzung, Organisation und ihre Strategie h\u00e4ngen stark von der jeweiligen polit\u00f6konomischen und institutionellen Rahmung ab.<br \/><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Literatur:<\/mark><\/strong> Ehling, Janis: Verlieren linke Parteien ihre Bedeutung \u2013 Aufstieg und Niedergang linker Parteien vom Industriekapitalismus bis zum sp\u00e4ten Neoliberalismus, in: Deppe, Frank\/Lucht, Kim\/ D\u00f6rre, Klaus (Hg.): Sozialismus im 21. Jahrhundert. Hamburg 2023 S.165-179; Johnstone, Monty (1967): Marx and Engels and the Concept of the Party. In: Socialist Register. Vol. 4. S.121-158, <a href=\"https:\/\/emea01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fsocialistregister.com%2Findex.php%2Fsrv%2Farticle%2Fview%2F5372%2F2272&amp;data=05%7C02%7C%7Ca71b8f8f24244007488208dc8a5d9278%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638537381641245273%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=Dv%2FJ2UHuXwTTgJMTyRYQ8ioyMHD3%2BfCqL0coOWf7oGk%3D&amp;reserved=0\">https:\/\/socialistregister.com\/index.php\/srv\/article\/view\/5372\/2272<\/a><br \/><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Zur Person<\/mark><\/strong>: Janis Ehling promoviert in Politikwissenschaften an der Universit\u00e4t Marburg und ist Mitglied in den Vorst\u00e4nden von Die Linke und der Europ\u00e4ischen Linken<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Montag 19.8.<br \/><br \/>Nachmittag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Aktuelle Gegenwarten des Parteiwesens:<br \/>Ersetzt Wissenschaft die Politik, oder ist es umgekehrt?<\/mark><br \/><\/strong>Beitrag von<strong> <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">G\u00fcnther Bachmann (Frankfurt)<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-medium-font-size\"><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Zum Thema \/ Lernziel \/ Abstract:<\/mark> Ohne Wissenschaft geht heute nichts mehr und ohne Politik schon gar nicht. Wissenschaft und Politik agieren aber ohne sich zu verstehen. Das liegt daran, dass die Parteiendemokratie gro\u00dfz\u00fcgig davon ausgeht, dass sich der wissenschaftliche Expertenbetrieb selbst organisiert. Das ging lange Zeit wenigstens halbwegs gut. Jetzt nicht mehr. Der Vortrag ertastet aus einer praktischen Perspektive, woran das liegen mag und versucht sich an Vorschl\u00e4gen, wie es zu \u00e4ndern w\u00e4re.<br \/><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Zur Literatur<\/mark><\/strong>: Ein ausf\u00fchrlicher Text gleichen Titels liegt als .pdf vor. <a href=\"https:\/\/emea01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.nordakademie.de%2Fnews-media%2Fevents%2Fforum-politik-wirtschaft%2F&amp;data=05%7C02%7C%7C197e7ccb43754313706408dca02e03a3%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638561366688090962%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=uqcExwblgqvb5ZzyW7Ua37sfZAwRpc2K5ZL5OSkB4bs%3D&amp;reserved=0\">https:\/\/www.nordakademie.de\/news-media\/events\/forum-politik-wirtschaft\/<\/a><br \/><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Zur Person<\/mark>:<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">&nbsp;<\/mark><\/strong>G\u00fcnther Bachmann unterst\u00fctzt die Stiftung GegenStand seit langem. N\u00e4heres steht au<strong>f <\/strong><a href=\"https:\/\/emea01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fwww.guentherbachmann.de%2F&amp;data=05%7C01%7C%7Cd7d6af2461764328e8f308db4b138a20%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C638186319519904521%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000%7C%7C%7C&amp;sdata=L7ayrb2stIyYPph1qttK6DzDKlZACiYwFkfeiyjcWJU%3D&amp;reserved=0\"><strong>www.guentherbachmann.de<\/strong><\/a><strong>. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Montag 19.8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Nachmittag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-552f15ab5ee7d343271a14afe04504da\"><strong>Die \u00fcber Parteien stehende Justiz \u2013<br \/>Rolle und Rekrutierung<\/strong>.<br \/>Beitrag von <strong>Axel Breinlinger <\/strong>(Frankfurt)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema: <\/strong>Die Justiz ist Thema nationaler wie internationaler Politikdiskurse geworden.&nbsp; Als &#8222;Stille Gewalt&#8220; (R\u00fcdiger Lautmann)&nbsp; sch\u00e4tzt sie das eigentlich gar nicht. Aber weltweit greifen autokratische Strukturen \u2013 sofern sie noch nicht \u00fcber eine Justizfarce verf\u00fcgen \u2013 auf die Institution einer von anderen staatlichen Instanzen wie streitenden B\u00fcrgern unabh\u00e4ngigen Justiz zu. Das geht von Korrumpierung \u00fcber Personalentscheidungen bei den obersten Gerichtsh\u00f6fen bis zur inhaltlichen Vorgabe von Entscheidungen in jedweder Instanzebene. Das betrifft \u2013 nicht prominent, aber auch \u2013 den deutschen Rechtsraum. Auch hier wird die Justiz immer wieder \u2013 leise, aber beharrlich \u2013 zum Debattengegenstand. Einer der Grundsatzvorw\u00fcrfe ist der einer Kompetenz\u00fcberschreitung: <em>Ersatzgesetzgeber<\/em>! Ein anderes, zun\u00e4chst&nbsp; nur in Fachkreisen bekanntes Problem ist das der <em>Personalrekrutierung<\/em>. Immerhin denken die Politischen Parteien derzeit dar\u00fcber nach, Strukturen des Bundesverfassungsgerichts mit Verfassungsrang auszustatten, und dadurch dem Zugriff einer einfachen politischen Mehrheit zun\u00e4chst zu entziehen. Aber: wie wird man eigentlich Richter<em>In<\/em>? Oder VorsitzendeR oder Bundesrichter<em>In<\/em>? Was hat dieser Weg mit der&nbsp; <em>&#8222;Richterlichen Unabh\u00e4ngigkeit&#8220;<\/em>&nbsp; zu schaffen? Der Beitrag soll bekannte Problemlagen vertiefen, aber auch Au\u00dfenstehenden selten bekannte Funktionsmechanismen erstmals aufzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong> Luhmann, Niklas : Die Stellung der Gerichte im Rechtssystem, in : Das Recht der Gesellschaft, Frankfurt am Main 1993, S.297 -338f.; Wesel, Uwe : Vom Wirken des Juristen auf die Gesellschaft, in: Kursbuch 40 (1975),S.77 (81)ff. Breinlinger, Axel : Abschaffung der Fachgerichtsbarkeiten \u2013 zyklischer Reformeifer oder Versuch eines Systemwechsels? in: Jahrbuch des Arbeitsrechts 42 (2005), S.23 ff.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Person<\/strong>: 1982 Arbeitsgericht Offenbach, Abordnungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundesarbeitsgericht, als Richter an das Hessische Landesarbeitsgericht, dann in der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern als Vorsitzender Richter am dortigen Landesarbeitsgericht. Sodann Richter am Bundesarbeitsgericht (zun\u00e4chst Dritter Senat, dann Achter Senat. Ma\u00dfgebliche Beteiligung an der Weiterentwicklung der h\u00f6chstarbeitsgerichtlichen Rechtsprechung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, zum Recht des Betriebs\u00fcbergangs und zum Schadensersatzrecht. Nach dem altersbedingten Ausscheiden im Oktober 2015 seit 2016 als Rechtsanwalt in einer Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Montag 19.8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Nachmittag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-6bc9a9973d32cc4d34743503297da27d\"><strong>Justitia in der Allegorie der guten und schlechten Regierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-391efba0bae051a55b593dbf46dfefe3\">Sehr kurzer \u00dcberblick von <br \/><strong>Godela Linde <\/strong>(Marburg)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema:<\/strong>   Anfang des 14. Jahrhunderts schuf <em>Ambrogio Lorenzetti<\/em> im Palazzo Pubblico in Siena seinen Freskenzyklus \u00fcber die gute und die schlechte Regierung und deren Auswirkungen auf Stadt und Land. Es ist ein Wimmelbild voller Anspielungen, zentral ist die Bedeutung der Gerechtigkeit. Lorenzetti hatte eine weitreichende Vorstellung, wie die Gerechtigkeit das \u00f6ffentliche und das private Leben durchdringt. <br \/><strong>Literatur<\/strong>: Beiliegendes Bildmaterial aus im \u201eSaal der Neun\u201c im alten Rathaus von Siena<br \/><strong>Zur Person:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/?page_id=443\" data-type=\"page\" data-id=\"443\">Godela Linde war mehrere Jahrzehnte im gewerkschaftlichen Rechtsschutz besch\u00e4ftigt. Mit Rentenbeginn ist sie als Anw\u00e4ltin, Autorin und Referentin t\u00e4tig, vorzugsweise mit Frauenthemen.<\/a> Sie ist stellvertretende Vorsitzende des BFR ver.di Mittelhessen und in Hessen Vertrauensperson bei sexualisierten Bel\u00e4stigungen, \u00dcbergriffen, Diskriminierungen sowie verbaler und nonverbaler Gewalt in der Partei Die LINKE. Und sie hat seit Jahrzehnten die Teilnahme von weit \u00fcber 100 Referent:innen an der Villa Rossa organisiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Dienstag 20.8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Vormittag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-4b5c49cca16cef269e4ec34b9e3355c2\"><strong>Parteien &amp; Imperien:<br \/>England<br \/>Beitrag von Florian Weis (Berlin)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Zum Thema: <\/strong>Das englisch-britische Parteiensystem (lange synonym verwandt, zumindest von Engl\u00e4nder:innen, mittlerweile ein Thema f\u00fcr sich: Englishness) wird bis heute durch das einfache Mehrheitswahlrecht (\u201eFirst Past the Post\u201c oder \u201eWinner-take-all\u201c) gepr\u00e4gt, das \u00fcber lange Phasen durch ein erweitertes Zwei-Parteien-System (Whigs &#8211; Tories; Konservative &#8211; Liberale; Konservative &#8211; Labour) und klare parlamentarische Mehrheiten gekennzeichnet ist. Die Unterhauswahlen am 4. Juli 2024 werden daran zun\u00e4chst wenig \u00e4ndern. Der Beitrag geht von den schrittweise erk\u00e4mpften Ausweitungen des Wahlrechts (1832, 1867, vor allem 1884 und 1918 sowie 1928) und der Herausbildung darauf angepasster Parteien aus. These: Das britische Parteien- und politische System ist hochgradig dysfunktional, wie sich bspw. in der im Vergleich zum deutschen F\u00f6deralismus unsystematischen Regionalisierung zeigt; auch das Brexit-Votum von 2016 kann als Ausdruck dieser Dysfunktionalit\u00e4t gelesen werden kann. \u00dcberzeugende demokratische Alternativen sind aber schwer zu entwickeln. <br \/>L<strong>iteratur:<\/strong> Thomas Biebricher, Mitte\/Rechts. Die internationale Krise des Konservativismus. Schriftenreihe der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung, Bonn 2024. Florian Weis, Never an easy task. Von Ramsay MacDonald 1924 bis Keir Starmer 2024? Labour an der Regierung, in: Sozialismus.de, Heft 6-2024, Heft 495, S. 24-27, Ders., Der Sonderfall? Gro\u00dfbritannien, in: MAGAZIN derrechterand 207\/2024 &#8211;&nbsp; 5, S. 28f. David Brown (ed.), Gordon Pentland (ed.), Robert Crowcroft (ed.), The Oxford Handbook of Modern British Political History, 1800-2000, Oxford 2018; Martin Pugh, Speak for Britain! A New History oft he Labour Party, London 2011. <br \/>Z<strong>ur Person<\/strong>: Florian Weis ist Historiker mit einem Schwerpunkt zur neueren britischen und deutschen Geschichte (Promotion 1998: And now &#8211; win the Peace. Nachkriegsplanungen der Labour Party). Seit 1999 ist er in verschiedenen Funktionen in der Rosa-Luxemburg-Stiftung t\u00e4tig, gegenw\u00e4rtig u.a. als Co-Leiter der Gespr\u00e4chskreise \u201eAntisemitismus\/ j\u00fcdisch-linke Geschichte und Gegenwart\u201c und \u201eKlassen und Sozialstruktur\u201c sowie als Co-Herausgeber einer kleinen Reihe \u201eJ\u00fcdinnen und Juden in der internationalen Linken\u201c (seit 2021; Band 4 erscheint im Juli 2024; zu Band 3: &nbsp;<a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/publikation\/id\/50775\/die-arbeiterinnenbewegung-als-emanzipationsraum\">https:\/\/www.rosalux.de\/publikation\/id\/50775\/die-arbeiterinnenbewegung-als-emanzipationsraum<\/a> ).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-fd4e845f68f32909d4632787a4956662\">Dienstag 20.8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-44bc8a35e523d2d81e658f72e0beda73\">Vormittag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-f49a736bb6f2cd2da6b96ff0f485efac\"><strong>Parteien &amp; Imperien 2:<br \/>USA<br \/><\/strong>&nbsp;Beitrag von <strong>Ingar Solty <\/strong>(Berlin) <br \/>[Zoom &#8211; \/ Vor Ort &#8211; Villa Palagione]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-medium-font-size\" style=\"line-height:1.4\"><strong>Zum Thema:<\/strong> Die USA k\u00e4mpfen um ihre hegemoniale Position der Welt. Der Aufstieg des globalen S\u00fcdens und namentlich Chinas stellt die USA vor gro\u00dfe Herausforderungen. Meistern muss der US-Staat sie erheblich geschw\u00e4cht und innerlich zerrissen, sozial wie politisch. Die USA streben eine neue Blockkonfrontation an. Die Biden-Regierung versch\u00e4rfte Trumps Wirtschaftskrieg, kombinierte ihn mit Obamas \u201eforward positioning\u201c im Westpazifik und einer Strategie der industriepolitischen Nachahmung Chinas. Aber die schwindenden Machtressourcen der USA in der Welt gef\u00e4hrden den Erfolg der Eind\u00e4mmungspolitik gegen China. Darum soll Europa sich an der Dominanzpolitik beteiligen. Der Ukrainekrieg hat zu einem neuen asymmetrischen Transatlantizismus gef\u00fchrt. Europas Abh\u00e4ngigkeit von den USA wurde verst\u00e4rkt. Aber es g\u00e4be Gr\u00fcnde, f\u00fcr eine unabh\u00e4ngigere Politik Europas, die sich einer neuen Blockkonfrontation widersetzt und die multilaterale Ordnung verteidigt. <br \/><strong>Literatur: <\/strong>Ingar Solty, Der postliberale Kapitalismus. Renationalisierung &#8211; Krise \u2013 Krieg, K\u00f6ln 2024; <em>Die neue Blockkonfrontation. Hochtechnologie \u2013 (De-)Globalisierung \u2013 Geopolitik<\/em>, isw-Report, M\u00fcnchen 2023; ders., &nbsp;\u201eDie Sechsdimensionenkrise des globalen Kapitalismus und der Ukrainekrieg\u201c, in: Ulrike Eifler, Hg., <em>Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg: Zur Rolle der Gewerkschaften in der Friedensbewegung<\/em>, Westf. Dampfboot Verlag, M\u00fcnster 2024, S.38-80.<br \/><strong>Zur Person: <\/strong>Referent f\u00fcr Friedens-, Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik, Rosa-Luxemburg-Stiftung Fellow des Instituts f\u00fcr kritische Theorie e. V<strong><br \/><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\" style=\"line-height:1.4\"><strong><br \/><\/strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Dienstag 20.8.<\/mark><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\"><br \/>Nachmittag<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-916fd7f69484a74be20724490450d2cb\"><a><strong>Europa:<br \/>Parteien \u201eimmer und \u00fcberall\u201c?<br \/>\u00dcber Parteifamilien, Blockbildungen und <br \/>permanentem Krisenbew\u00e4ltungsmechanismus<\/strong><\/a><strong>. <br \/><\/strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Beitrag von<\/mark><strong> Cornelia Hildebrandt <\/strong>(Berlin)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema:<\/strong> Die Krisenph\u00e4nomene in Europa beschleunigen und potenzieren sich. Auf politischer Ebene werden notwendige Transformationsprozesse blockiert. Massenbewegungen gegen den Sozialabbau konnten kaum verhindert werden, die Proteste gegen die Ignoranz des Klimawandels haben sich ersch\u00f6pft, die gegen den Rechtsruck blieben in den Kern- und S\u00fcdl\u00e4ndern der EU wirkungslos.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits bei den Europawahlen 2014 zeigte sich die nachlassende Bindungskraft von Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen und vor allem in den Nordl\u00e4ndern der EU neuer Rechtstrend, der mit dem Brexit zun\u00e4chst seinen H\u00f6hepunkt erreichte, w\u00e4hrend sich in den S\u00fcdl\u00e4ndern der EU auf Seiten der Linken neue linkspopulistische Parteienprojekte herausbildeten. Heute 10 Jahre sp\u00e4ter sind Teile der politischen Linken implodiert oder stagnieren auf niedrigem Niveau, w\u00e4hrend der gesellschaftspolitische Rechtsruck sich politisch konsolidiert und nur partiell zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden kann.&nbsp; Eine politische Brandmauer existiert jedoch nicht, im Gegenteil &#8211; parteifamilien\u00fcbergreifend formiert sich Europapolitik neu zugunsten von Abschottung, Militarisierung und RE-Interpretation des Green Deals. Wie aber kann ein neuer Mitte-Rechts-Block in Europa aufgehalten werden, wenn es eine politische Allianz aus Sozialdemokraten Gr\u00fcnen und Linken weder konzeptionell noch real gibt?.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur: <\/strong>Cornelia Hildebrandt\/Danai Koltsid\/Amieke Bouma&nbsp; (2020): Left Diversity zwischen Tradition und Zukunft. VSA Verlag, Hamburg; Cornelia Hildebrandt\/Uwe Sattler (2023). Vorw\u00e4rts ohne Gleichschritt. Zwanzig Jahre Europ\u00e4ische Linke. Eine Flugschrift, VSA Verlag, Hamburg; Cornelia Hildebrandt (2024). Die politischen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse im Vorfeld der Europawahlen, in: Zeitschrift Sozialismus, Heft 5-2024, S.5-9.<br \/><strong>Zur Person: <\/strong>Cornelia Hildebrandt, Diplom-Philosophin, wiss. Referentin f\u00fcr Parteien und soziale Bewegungen sowie f\u00fcr Fragen zum weltanschaulichen Dialog, Rosa Luxemburg Stiftung. Sie wurde im September 2020 zusammen mit Marga Ferr\u00e9, Europe of Citizens Foundation (FEC, Spanien) zur Co-Pr\u00e4sidentin von transform! europe gew\u00e4hlt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Dienstag 20.8.<br \/><br \/>Nachmittag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-6af26cfb6d515d89d5fd58bd1d4987f8\"><strong>Das neue Projekt der Weltverbrenner.<br \/>Warum die Linke den KI-Boom nicht weiter ignorieren darf.<br \/><\/strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Beitrag von<strong> <\/strong><\/mark><strong>Anja Ebersbach \/ Richard Heigl <\/strong>(Regensburg)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-788e1427c07e8ff2072e0823c558e05f\"><strong>Zum Thema: K<\/strong>\u00fcnstliche Intelligenz (KI) ist nicht nur zum zentralen Thema der Digitalisierung geworden, sondern dient auch als Zauberformel zur L\u00f6sung aller erdenklichen gesellschaftlichen Probleme. Rechte Politik nutzt KI, um ihre Unf\u00e4higkeit zu verschleiern, ad\u00e4quat auf die vielf\u00e4ltigen globalen Krisen zu reagieren. Und sie sieht sich in einem globalen Powerplay um Zukunftsm\u00e4rkte, geopolitische und technologische Dominanz. Dabei werden nicht zuletzt der Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen der KI-Rechenzentren zu einem ernsthaften Problem und beschleunigen den Klimakollaps.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die politische Linke f\u00fchlt sich in weiten Teilen zun\u00e4chst nicht zust\u00e4ndig oder schlicht \u00fcberfordert. Dabei verlangt der aktuelle KI-Boom nach einer Antwort. Es geht um Ressourcen und Verteilung, um Klassenk\u00e4mpfe oben, um Probleme der Kapitalverwertung und um den sinnvollen Einsatz von Technologie f\u00fcr das \u00dcberleben der Menschheit.<br \/><strong>Literatur<\/strong>: State of the Planet: AIs growing carbon footprint:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-state-of-the-planet wp-block-embed-state-of-the-planet\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"g7gnshqMUL\"><a href=\"https:\/\/news.climate.columbia.edu\/2023\/06\/09\/ais-growing-carbon-footprint\/\">AI\u2019s Growing Carbon Footprint<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8220;AI\u2019s Growing Carbon Footprint&#8221; &#8212; State of the Planet\" src=\"https:\/\/news.climate.columbia.edu\/2023\/06\/09\/ais-growing-carbon-footprint\/embed\/#?secret=mmKtsqDjFr#?secret=g7gnshqMUL\" data-secret=\"g7gnshqMUL\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>EPRI Study: Data Centers Could Consume up to 9% of U.S. Electricity Generation by 2030:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.epri.com\/about\/media-resources\/press-release\/q5vU86fr8TKxATfX8IHf1U48Vw4r1DZF\">https:\/\/www.epri.com\/about\/media-resources\/press-release\/q5vU86fr8TKxATfX8IHf1U48Vw4r1DZF<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Person: <\/strong>Dr. Anja Ebersbach, geb. 1973, Informationswissenschaftlerin; Dr. Richard Heigl, geb. 1971, Historiker. Beide sind Gr\u00fcnder der Open-Source-Softwarefirma Hallo Welt!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-39ac3db8470828de56d185e364bf5464\">Mittwoch 21.8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-44bc8a35e523d2d81e658f72e0beda73\">Vormittag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Die Kommunistische Partei Chinas als Institution.<\/strong><\/mark><br \/><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><br \/><\/mark><\/strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Beitrag von<\/mark><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"> Felix Wemheuer (K\u00f6ln)<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema\/Lernziel\/Abstract: <\/strong>Der Vortrag wird die KPCh als Institution analysieren. Was ist heute von den Anspr\u00fcchen und Selbstverst\u00e4ndnis als einer leninistischen Kader-Partei geblieben? Welche Rolle spielen die Parteikomitees in Politik, Wirtschaft, Armee und Universit\u00e4ten? Dar\u00fcber hinaus wird dargestellt welche Funktionen die Massenorganisationen unter F\u00fchrung der Partei haben sowie die Einheitsfrontpolitik, die auch ethnische Minderheiten, religi\u00f6se Gruppen, private Unternehmen und \u201eLandsleute im Ausland\u201c einbindet. Wessen Interessen vertritt die KPCh heute? Um die Frage zu beantworten, soll auch die soziale und demographische Zusammensetzung der Mitgliedschaft vor dem Hintergrund der Transformation der Klassenverh\u00e4ltnisse analysiert werden. Einst hie\u00df es: \u201eDie Frauen tragen die H\u00e4lfte des Himmels\u201c (Mao). Heute gibt es in China im internationalen Vergleich nur wenige Frauen in politischen F\u00fchrungspositionen, im Politb\u00fcro sind seit dem letzten Parteitag nur noch M\u00e4nner im Seniorenalter vertreten. Grunds\u00e4tzlich soll die Frage diskutiert werden, ob in China \u00fcber die Partei eine Staatsklasse herrscht, welche sich Teile des gesellschaftlichen Reichtums aneignet. In diesem Zusammenhang steht auch die Frage, ob Anti-Korruptionskampagnen erfolgreich oder eine neue Form der \u201eParteis\u00e4uberung\u201c unter Xi geworden sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur: <\/strong>Felix Wemheuer, Die gro\u00dfe Umw\u00e4lzung, K\u00f6ln 2019 (Kapitel 6); Sebastian Heilmann (Hrsg.), Das politische System der Volksrepublik China, Wiesbaden, 2016.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Person: <\/strong>Felix Wemheuer ist Professor f\u00fcr Moderne China-Studien an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln und Vertrauensdozent der RLS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Mittwoch 21.8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Vormittag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Sozialismus chinesischer Pr\u00e4gung =<br \/>Aufstieg Chinas + F\u00fchrung durch die KPCh.<\/mark><br \/><\/strong><br \/>&#8218;<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Beitrag von<strong> Michael Brie <\/strong>(Sch\u00f6neiche bei Berlin)<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><strong><br \/>Zum Thema: <\/strong>Es kann keinen Zweifel geben, dass die KPCh die dominante politische Kraft der Volksrepublik China ist. Mehr noch: Die Frage, ob China kapitalistisch oder sozialistisch ist, entscheidet sich daran, wie man die KPCh beurteilt: Ist sie eine kommunistische Partei mit einem sozialistischen Ziel, die sich sehr unterschiedlicher Mittel bedient, auch denen des Staatskapitalismus? Oder hat sie sich nach fast 45 Jahren von Reform und \u00d6ffnung selbst in den zentralen Akteur des chinesischen Kapitalismus transformiert. Welche Gr\u00fcnde sprechen daf\u00fcr, die KPCh auch 75 Jahre nach Gr\u00fcndung der Volksrepublik mit Antonio Gramsci als \u201ekollektiven F\u00fcrsten\u201c zu verstehen, der, \u00bbeinen neuen Staatstyp zu gr\u00fcnden beabsichtigt (und rational und historisch zu diesem Zweck gegr\u00fcndet ist)\u00ab? Welche Formen der Hegemonisierung der chinesischen Gesellschaft durch die KPCh gibt es?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur: <\/strong>Michael Brie: Chinas Sozialismus neu entdecken: Ein hellblaues B\u00e4ndchen jenseits der Froschperspektive auf ein spannendes Experiment. Hamburg 2023<br \/><a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/sonst_publikationen\/Brie_Chinas_Sozialismus_neu_entdecken_2023.pdf\">https:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/sonst_publikationen\/Brie_Chinas_Sozialismus_neu_entdecken_2023.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Person: <\/strong>Michael Brie ist Sozialphilosoph<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Donnerstag 22.08.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Vormittag<strong><br \/><\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ff5336b60e05ab7c0f58997e2ee352ab\"><strong>Gesellschaftliche Bewegungen, Zivilgesellschaft und Parteien:<br \/>Antifa, Antirechts und Demokratie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Beitrag von Marianne Kolter (Hamburg)<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema:<\/strong> Wer fernsieht, Zeitung liest oder die zahlreichen Angebote des WorldWide Webs von social media bis podcasts nutzt, kann den Eindruck gewinnen, der Kampf um die Demokratie sei eine Herzensangelegenheit aller politischen und medialen Kr\u00e4fte diesseits der afd und anderer rechtsextremer Strukturen. In diesem Fr\u00fchjahr gingen Zehntausende auf die Stra\u00dfe, um gegen Rechtsextremismus und f\u00fcr Demokratie ein Zeichen zu setzen. Breite B\u00fcndnisse aus antifaschistischen und antirassistischen Initiativen, Klimabewegung, Gewerkschaften, Kirchen Sozialverb\u00e4nden und eben auch Parteien organisierten in zahlreichen Gemeinden Demos und Veranstaltungen gegen rechten Hass und Hetze und f\u00fcr ein buntes demokratisches Land. Von den Parteien des Bundestags hielt sich vielerorts nur die CDU\/CSU fern, wenn sie ihre Forderung, linke Kr\u00e4fte (DKP, DIE LINKE o.a.) aus den B\u00fcndnissen fernzuhalten, nicht durchsetzen konnte. <\/p>\n\n\n\n<p>Und doch sieht die Gegenwart nach den Europawahlen und vor den Landtagswahlen 2024 d\u00fcster aus, rechte Parteien, auch die afd, sind in S\u00fcd-, West- und Mitteleuropa die Gewinner der EU-Wahl und in Deutschland wird die afd in den anstehenden Landtagswahlen wahrscheinlich st\u00e4rkste oder mindestens zweitst\u00e4rkste Kraft. Die allgegenw\u00e4rtige Antirechts-Politik reicht nicht, um diese Entwicklung zu stoppen. Es wird Zeit, dass sich antifaschistische und demokratiebewegte Menschen und Parteien an die Analyse und die Beseitigung der Ursachen f\u00fcr diese Entwicklung machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur: <\/strong><a href=\"https:\/\/jule.linxxnet.de\/antifa-reloaded-was-tun-gegen-das-erstarken-der-rechten-21-12-2023\/#more-23918\">https:\/\/jule.linxxnet.de\/antifa-reloaded-was-tun-gegen-das-erstarken-der-rechten-21-12-2023\/#more-23918<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Person: <\/strong>Marianne Kolter lebt in Pinneberg. Sie ist Vorsitzende des Netzwerks linke Kommunalpolitik Schleswig-Holstein und ehemals Landessprecherin der LINKE Schleswig-Holstein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Donnerstag 22.08<\/mark><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\"><br \/>Vormittag<\/mark><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Gesellschaftliche Bewegungen, Zivilgesellschaft und Parteien:&nbsp;<br \/>Klima und Frieden<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Beitrag von<\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"> <strong>J\u00fcrgen Scheffran <\/strong>(Hamburg)<\/mark><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><a><strong>Zum Thema: <\/strong><\/a>Verbunden \u00fcber soziale Netzwerke meldet sich in der Vielfachkrise die Zivilgesellschaft zu Wort und wird zu einem Faktor, der \u00f6ffentliche Debatten und politische Entscheidungen beeinflusst. Dies gilt in besonderem Ma\u00dfe f\u00fcr die Themen Klimawandel, das bei der letzten Bundestagswahl bestimmend war (verst\u00e4rkt durch die Ahrtal-Katastrophe 2021), und Frieden, das bei der Europawahl dominierte und eine Verschiebung von der Ampelmitte zu rechteren oder bisherigen Splitter-Parteien brachte (verst\u00e4rkt durch Ukrainekrieg und Gazakrieg). Zugleich wird die Parteien-Demokratie um partizipative Elemente erweitert (Beispiel: B\u00fcrger:innenversammlung), w\u00e4hrend wissenschaftliche Informationen und Akteure in \u00f6ffentlichen Debatten ins Feld gef\u00fchrt werden (Fridays4Future, Scientists4Future, Gaza-Proteste an Hochschulen) und in rechtliche Prozesse einflie\u00dfen (Klimaklagen, Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts, \u00d6kozide, Zivilklausel, Atomwaffenverbot). Dem entgegen steht in Politik und Massenmedien eine \u00f6ffentliche Anprangerung, Radikalisierung und Kriminalisierung der Bewegungen (Letzte Generation oder Proteste f\u00fcr Waffenstillstand in der Ukraine und in Gaza), die mit diffamierenden und pauschalisierenden Abwertungen ins Abseits gedr\u00e4ngt werden sollen (als terroristisch, pro-russisch, pazifistisch, anti-kolonial, anti-westlich, anti-faschistisch, linksradikal, rechtradikal, antisemitisch, querdenkerisch). Indem kritische Debatten unterbunden werden, wird aus der vermeintlichen Verteidigung der Demokratie ihre Unterh\u00f6hlung, w\u00e4hrend die unterdr\u00fcckte Kritik sich anderweitig Bahn bricht und der westlichen Hegemonie den Boden entzieht.<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur \/ <\/strong><strong>Texte <\/strong>(Hauptbeitr\u00e4ge)<strong>:<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Froese R, Scheffran J, Schilling J (2023) <a href=\"https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/artikel\/transformation-durch-eskalation\">Transformation durch Eskalation? Klimaprotest zwischen Demokratie und Kriminalisierung<\/a>. Wissenschaft &amp; Frieden (W&amp;F) 2023\/2, S. 6\u20139.<\/li>\n\n\n\n<li>Scheffran J (2022) <a href=\"https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/artikel\/oekozid.\">\u00d6kozid.<\/a> Zwischen Klimaklagen und Verbrechen gegen den Frieden. Wissenschaft und Frieden, 1\/22, S. 38-40. (siehe auch: Scheffran J (2023) \u00d6kozid durch Klimawandel und Krieg: Mit Recht gegen Umweltverbrechen und f\u00fcr nachhaltige Friedenssicherung. In: Pfaff T (Hg.) \u00d6kozid. Oekom, S. 323-334).<\/li>\n\n\n\n<li>Hagedorn G et al. (2021) Scientists for Future empfiehlt eine repr\u00e4sentative Klima-B\u00fcrger:innenversammlung im Jahr 2021 (Version 1.1, Diskussionsbeitr\u00e4ge der Scientists for Future, 5, 23 pp., <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/4417265doi:10.5281\/zenodo.4417265\" class=\"broken_link\">https:\/\/zenodo.org\/records\/4417265doi:10.5281\/zenodo.4417265<\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li>Scheffran J (2017) Atomwaffenverbot: Chance f\u00fcr die nukleare Abr\u00fcstung. W&amp;F 2017\/3, S. 47\u201350, <a href=\"https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/artikel\/atomwaffenverbot\/\">https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/artikel\/atomwaffenverbot\/<\/a> <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Zur Person<\/strong><strong>:<\/strong><strong> <\/strong>Prof. Dr. J\u00fcrgen Scheffran leitet seit 2009 die Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit am Institut f\u00fcr Geographie und im Klima-Cluster CLICCS der Universit\u00e4t Hamburg. Nach dem Physikstudium an der Universit\u00e4t Marburg hat er in Forschungsgruppen in Darmstadt, Potsdam, Paris und Illinois gearbeitet. Er ist im Vorstand der Naturwissenschaftler-Initiative Verantwortung f\u00fcr Frieden und Zukunftsf\u00e4higkeit, im Beirat der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und einer der Leiter des International Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility (INES).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Donnerstag 22.08<\/mark><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\"><br \/>Nachmittag<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Gewerkschaften und Parteien.<br \/>Eine soziale Interaktion.<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Beitrag von<strong> <\/strong><\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Silke N\u00f6tzel <\/strong>(Frankfurt)<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema:<\/strong> Der Beitrag besch\u00e4ftigt sich mit der recht wechselhaften Entwicklung des Verh\u00e4ltnisses zwischen Parteien und Gewerkschaften. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass&nbsp; Konjunktur und Regierungsverantwortung Einfluss haben. Gewerkschaften und Politikbeeinflussung, eigene Handlungsm\u00e4chtigkeit &#8211; Beispiele aus der Praxis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur\/Text: <\/strong>Wird nachgereicht<strong><br \/>Zur Person:<\/strong> IGM Vorstand Stabstelle Mobilit\u00e4t und Fahrzeugbau, Schwerpunkt Transformation Automobilindustrie. 2002 -2012 verantwortlich f\u00fcr Frauen und Gleichstellungspolitik im IGM Bezirk Mitte<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Donnerstag 22.08<\/mark><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\"><br \/>Nachmittag<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Partei-Frau-(Ohn)Macht.<br \/>Unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der CSU<br \/><\/mark><\/strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Beitrag von <\/mark><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Godela Linde (Marburg)<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema:<\/strong><strong> <\/strong>Das allgemeine Wahlrecht von Frauen kam 70 Jahre nach dem von M\u00e4nnern, Frauen fanden Strukturen und Fragestellungen vor. Dieser Vorlauf wirkt nach. Die CSU macht vor, wie man auch mit einer Quotenregelung eine m\u00e4nnliche Partei bleiben kann, das BSW macht vor, wie man auch mit zwei weiblichen Vorsitzenden nicht dem Feminismus zum Opfer fallen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e1947 war Josef M\u00fcller, einer der Gr\u00fcnder der CSU, noch der Meinung, dass es Aufgabe der Frauen in der Union sei, das ausgleichende Element zu sein und die Liebe in die Union zu bringen\u2026, Einige sahen in den Frauen das schm\u00fcckende Beiwerk. \u2026&nbsp; Die Frage, welche Anzahl von Frauen angemessen sei, spielte jedoch in den Satzungen immer eine Rolle. Zun\u00e4chst gen\u00fcgte die Aufforderung \u201edarunter eine Frau\u201c f\u00fcr die Besetzung der Parteigremien zu benennen, was nicht selten missverstanden wurde als \u201e1 Frau\u201c (Ursula M\u00e4nnle). Komplexe Regelungen zu Wortmeldungen gew\u00e4hrleisten nicht, dass Frauen auch angeh\u00f6rt werden, das Amt der Schriftf\u00fchrerin ist ihnen sicher, den Schatzmeister machen M\u00e4nner unter sich aus. \u201eDie Frauen m\u00fcssen sich ein St\u00fcck weit \u00e4ndern\u201c (Ilse Aigner, ge\u00e4nderte CSU-Funktion\u00e4rin) \u2013 oder doch die Politik und ihre Bedingungen. Parteien haben unterschiedliche Regelungen gefunden, wie sie Frauen werben und einbinden wollen aber auch, wie sie die Dinge (= Frauen) sich selbst \u00fcberlassen. M\u00e4nner haben rund 70 Prozent der Mandate in Bund, L\u00e4ndern und Kommunen. Die kommunalen Spitzenpositionen werden weiterhin zu rund 90 Prozent von M\u00e4nnern eingenommen. Das ist ein hohes Defizit an demokratischer Legitimation. Aktive Frauen stehen unter besonderer Beobachtung und sind \u2013 auch sexistischen &#8211; Anfeindungen ausgesetzt. Frauen, die in Parteien aktiv sind, berichten davon, dass ihre Themen nicht aufgegriffen werden, dass auf ihre Beitr\u00e4ge nicht in Bezug genommen werden. Politikerinnen berichten von Ausgrenzung und vielfacher M\u00fche, wobei zwischen den Parteien handfeste Unterschiede bestehen. In den Redebeitr\u00e4gen im Bundestag l\u00e4sst sich der Redeanteil beziffern. Er reicht von 59,7 % (Gr\u00fcne) bis zu 9,8 % (AfD incl. Alice Wieder und Beatrix von Storch). Und ihre Redebeitr\u00e4ge sind deutlich k\u00fcrzer. Auch dadurch gehen die Erfahrungen und Vorstellungen von Frauen verloren, sie sind \u00fcber ihre geringe Anzahl hinaus nochmals benachteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/ausschuesse\/weitere_gremien\/kommission-wahlrecht\" class=\"broken_link\">Abschlu\u00dfbericht der Kommission zur Reform des Wahlrechts und zur Modernisierung der Parlamentsarbeit-<strong> <\/strong>zu: Gleichberechtigte Repr\u00e4sentanz von Frauen und M\u00e4nnern im Deutschen Bundestag,<\/a> (2022). <br \/><strong>Zur Person: <\/strong>Godela Linde war mehrere Jahrzehnte im gewerkschaftlichen Rechtsschutz besch\u00e4ftigt. Mit Rentenbeginn ist sie als Anw\u00e4ltin, Autorin und Referentin t\u00e4tig, vorzugsweise mit Frauenthemen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Freitag 23.08<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Vormittag<\/mark><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Die ideale Partei.<br \/><\/strong><\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\"><strong>Beitrag <\/strong><\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-light-green-cyan-color\"><strong>und mehr<\/strong><\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\"><strong> <\/strong>von<\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-light-green-cyan-color\"> <\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Heike Leitschuh <\/strong>(Frankfurt):<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema:<\/strong> \u201eDie ideale Partei\u201c \u2013 was f\u00fcr ein Titel! Nicht von mir gew\u00e4hlt, aber dennoch so hingenommen. Nun habe ich den Salat. Doch das Thema ist herausfordernd und faszinierend zugleich. So nehme ich mich ihm gerne an.Ich habe zwei Parteien ausprobiert, der dritte Feldversuch l\u00e4uft gerade. Bisher nix Ideales dabei. Nat\u00fcrlich gibt es die ideale Partei nicht. So viel vorneweg. Sicherlich nicht in Deutschland, vielleicht nirgendwo. Eine Partei, die alle w\u00e4hlen k\u00f6nnte, w\u00e4re die ideal? Wohl nicht. Aber wie k\u00f6nnte, wie sollte sie beschaffen sein? Oder ist schon der Versuch der Imagination fehl am Platz, weil eine Partei immer h\u00f6chstens f\u00fcr einen Teil der B\u00fcrger:innen ideal sein k\u00f6nnte? Allerh\u00f6chstens. Also grenzen wir ein auf: \u201eDie ideale linke Partei\u201c. Macht es das besser? Dar\u00fcber nachzudenken bin ich aufgefordert. Ich werde Thesen vorstellen, die wir dann gemeinsam weiter spinnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Person:<\/strong> Heike Leitschuh, Jg. 1958, war Mitglied der DKP (in den 80ern), dann in der SPD (drei J\u00e4hrchen in den 90ern), seit Ende 2023 bei Die Linke. Arbeitet freiberuflich f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung als Buchautorin, Moderatorin und Musikerin. Ehrenamtlich als Mediatorin f\u00fcr Sch\u00fcler:innen in einer Grundschule aktiv. Ver\u00f6ffentlichungen: Mehr Frauen in der Nachhaltigkeitsbewegung. Was k\u00f6nnen, was wollen sie anders machen? In: Schulze-Hausmann\/Bachmann (Hg.): Das Nachhaltigkeitsbuch 2023, D\u00fcsseldorf 2023, <a href=\"http:\/\/www.nachhaltigkeitspreis.de\">www.nachhaltigkeitspreis.de<\/a>. Bel\u00e4chelt, Bek\u00e4mpft, Begehrt. Mit Bio-Pionier Ulrich Walter durch f\u00fcnf Dekaden, Stuttgart 2021; Ich zuerst! Eine Gesellschaft auf dem Ego-Trip, Frankfurt 2018.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Freitag 23.08<\/mark><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\"><br \/>Vormittag<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Und was ist mit dem Lob?<\/strong><br \/><\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Beitrag von <\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Hans-J\u00fcrgen Urban <\/strong>(Frankfurt)<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><br \/><strong>Zum Thema: &nbsp;Zusammenfassung, Kritik und Aussichten, Spaltungen und Nebeneinander<br \/>Literatur<\/strong>: Hans-J\u00fcrgen Urban\/Stephan Hebel (2023): <em>Krise. Macht. Arbeit. \u00dcber Krisen des Kapitalismus und Pfade in eine nachhaltige Gesellschaft. <\/em>Frankfurt\/New York: Campus. Hans-J\u00fcrgen Urban (2024): Das Ende eines Erfolgsmodells. Der fossile Wohlfahrtsstaatskapitalismus und die Gewerkschaften, in: <em>Bl\u00e4tter f\u00fcr deutsche und internationale Politik<\/em>, H. 2, S. 94-104.; Hans-J\u00fcrgen Urban (2023): New Work zwischen Entgrenzung und Empowerment, in<em>: Aus Politik und Zeitgeschichte<\/em>, H. 46, S. 17-22. Online: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/new-work-2023\/542502\/new-work-zwischen-entgrenzung-und-empowerment\/\">https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/new-work-2023\/542502\/new-work-zwischen-entgrenzung-und-empowerment\/<\/a>; Zugriff 22-12-2023.<br \/><strong>Zur Person: <\/strong>Dr. Hans-J\u00fcrgen Urban ist gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Vorstandmitglied der IG Metall, zust\u00e4ndig f\u00fcr die Themen Sozialpolitik sowie Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik. Er ist Honorarprofessor f\u00fcr Soziologie der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena, Ehrenamtlicher Richter am Bundesarbeitsgericht (Erfurt), Stellvertretender AR-Vorsitzender Salzgitter AG und Mitglied im Institutsbeirat DGB Index Gute Arbeit sowie Mit-Herausgeber der \u201eBl\u00e4tter f\u00fcr deutsche und internationale Politik\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>Freitag, <\/strong><\/mark><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>23.08.<br \/>Nachmittag<br \/>Seminarabschluss \/ <\/strong><\/mark><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>Diskussion \/ <\/strong><\/mark><br \/><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>Moderation: G\u00fcnther Bachmann<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1989 wurde ein spezielles Seminar erfunden und seitdem fast ausnahmslos durchgef\u00fchrtund in den folgenden Jahren oft auch von anderen Tr\u00e4gern organisiert und getragen: die &#8222;Villa Rossa\u201c. Es hei\u00dft seit ein paar Jahrzehnten \u201eVilla Rossa\u201c. Auch 2025 wurde Anfang Oktober das nunmehr 34. 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