{"id":99,"date":"2007-01-04T13:07:13","date_gmt":"2007-01-04T12:07:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/?p=99"},"modified":"2007-01-04T23:16:53","modified_gmt":"2007-01-04T22:16:53","slug":"99","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rainer-rilling.de\/blog\/?p=99","title":{"rendered":"Demografie &#038; Nachhaltigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Zur Publikation gab es Mitte letzten Jahres einige Pr\u00e4sentationen. Mittlerweile ist das Buch &#8222;<a href=\"http:\/\/www.oekom.de\/buecher\/buchprogramm\/politikgesellschaft\/archiv\/buch\/unterm-strich.html\">Unterm Strich<\/a>&#8220; von den &#8222;Neu&#8220;- und &#8222;Aktuell&#8220;-Seiten des oekom-Verlages bereits wieder verschwunden und auf dem Weg in die mediale Vergessenszone. Wie lange die paar <a href=\"http:\/\/www.berlin-institut.org\/leseproben_unterm_strich.htm\">Schnupper-Leseproben<\/a> des mitschreibenden <a href=\"http:\/\/www.berlin-institut.org\/index.html\">Berlin-Instituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerung und Entwicklung<\/a> noch zug\u00e4nglich bleiben wird man sehen. Die Zweitautoren des <a href=\"http:\/\/www.ecologic.de\/index.php?newlang=german\">Instituts f\u00fcr Internationale und Europ\u00e4ische Umweltpolitik <\/a>haben auf eine solche Anpreisung gleich verzichtet. Auch wenn die Unterzeile &#8222;Erbschaften und Erblasten f\u00fcr das Deutschland von morgen&#8220; lautet, w\u00e4re eine solche Beerdigung wirklich verfr\u00fcht. Der von <a href=\"http:\/\/www.nachhaltigkeit-neu-denken.de\/referent\/hauff.htm\">Volker Hauff <\/a>und <a href=\"http:\/\/www.oekom.de\/fileadmin\/zeitschriften\/gaia_leseproben\/GAIA_4_06_Bachmann.pdf\">G\u00fcnther Bachmann<\/a> vom Rat f\u00fcr  nachhaltige Entwicklung herausgegebene Band ist n\u00fcchtern und sehr verst\u00e4ndlich geschrieben, wirklich informationshaltig und ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie aus der empirisch gehaltvollen Beschreibung nicht nur Fragen, sondern auch Probleml\u00f6sungen entwickelt werden. Aber eine Reihe von mitlaufenden Zielvorstellungen sind nicht blo\u00df problematisch, sondern schlicht inakzeptabel. Worum geht es?<\/p>\n<p><!--more-->Es geht um Demografie. Ein Thema, bei dem man den Eindruck nicht loswird, dass sich die Linke daf\u00fcr heute genausowenig interessiert wie vor dreissig Jahren, als sich der Schatten der v\u00f6lkischen Okkupation der demografischen Frage auf jede Interessensbekundung legte und sie in politische Verdachtszonen r\u00fcckte. Der Band geht von der Abnahme der Bev\u00f6lkerungzahlen in Deutschland aus und fragt nach den Folgen f\u00fcr Raum- und Landschaftsentwicklung, Energie und Arbeit. Zugleich fragt er, wie Ver\u00e4nderungen in diesen Systemen auf die demografische Entwicklung zur\u00fcckwirken. Endlich sucht er <em>Eingriffstatbest\u00e4nde<\/em>, die komplexe positive Auswirkungen haben und \u00fcber l\u00e4ngerfristige Zeitr\u00e4ume hinweg zur L\u00f6sung von Problemen beitragen k\u00f6nnen, die in ganz anderen Politikfeldern liegen (ein solcher Tatbestand ist beispielsweise die &#8222;Qualifizierung von Migrantenkindern&#8220;). Die Selbstausrottung des Deutschtums an sich interessiert sie nicht. Der Band beteiligt sich, von einigen ziemlich \u00e4rgerlichen Ausnahmen abgesehen, nicht an der verbreiteten Nutzung eher realistischer oder gleich fantasierter Trends f\u00fcr das <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/artikel.php?id=2520\">Bashing <\/a>von Arbeitslosen oder Frauen. Die Grundposition ist kritisch: &#8222;Denn ein Wirtschaftssystem, das die Zerst\u00f6rung von (\u00d6ko-)Kapital mit EInkommen verwechselt, das den Profit zugunsten von Investoren maximiert und ihn von einer immer kleiner werdenden Schar von Arbeitenden erwirtschaften l\u00e4sst, kann weder sozial noch \u00f6konomisch nachhaltig sein. Der Planet als Ganzes und Deutschland im Speziellen sind im Jahr 2006 von den Zielen der Brundtland-Kommission weiter entfernt als 1987.&#8220;(7) Es gelte &#8222;aus radikaler Vernunft&#8220; zu handeln: &#8222;Schulden abbaut, den Kohlendioxid-Aussto\u00df mit allen Mitteln minimiert, naturzerst\u00f6rende Subventionen streicht, Familien massiv entlastet und hemmungslos in Zukunftsaufgaben wie Bildung und Integration von Migranten investiert.&#8220;(8)<\/p>\n<p>Seit Anfang der 70er Jahr \u00fcbersteigt die Zahl der Sterbef\u00e4lle die Geburtenzahl, seit 2002 wird der R\u00fcckgang der Einwohnerzahl auch durch Zuwanderung nicht mehr kompensiert &#8211; mittlerweile lebt in Deutschland gemessen an der absoluten Zahl der Menschen die zweitgr\u00f6\u00dfte MigrantInnenbev\u00f6lkerung der Welt.  Ab 2020 wird die Bev\u00f6lkerung deutlich zur\u00fcckgehen. Jede Kindergeneration ist um ein Drittel kleiner als die ihrer Eltern. Nun lie\u00dfe sich diese Frage so er\u00f6rtern, dass von den nationalstaatlich-territorialen Bez\u00fcgen abstrahiert wird und davon ausgegangen wird, dass ein politischer Neuansatz in der Zuwanderungspolitik die gel\u00e4ufigen Kompensationseffekte erneuert; das ist weder politisch zu erwarten noch problemfrei &#8211; derlei Migration kommt weiterhin im wesentlichen dem Westen der Bundesrepublik und dort den ohnehin wirtschaftsstarken urbanen Regionen im S\u00fcden zugute. Die Binnenwanderung geht ohnehin in den Westen und aus den St\u00e4dten ins Umland (Zersiedelung). Oder die Frage wird simpel auf die europ\u00e4ische Dimension verlagert &#8211; damit werden freilich die Fragen der regionalen und sozialen Ungleichheit, massiven Bildungsunterschiede, Diskriminierung der Frau und Sozialstaatsfinanzierung (!) nicht beantwortet, sondern versch\u00e4rft. &#8222;<em>Unterm Strich&#8220;<\/em> ignoriert beide Herangehensweisen komplett (was kritisiert werden kann) und diskutiert durchg\u00e4ngig entlang der dritten Variante: wie kann einer der &#8222;reichsten&#8220; Industriestaaten nachhaltigkeitspolitisch mit den Effekten der demografischen Entwicklung umgehen, ohne dass am deutschen Wesen gleich wieder die Welt genesen muss? Dabei wird allerdings diskussionslos unterstellt, dass transnational wirksame Faktoren insbesondere auf dem Feld der \u00d6konomie (regional ausstrahlungsstarke Clusterbildungen, Standortpolitik von Unternehmen, \u00fcbergreifende Verschiebungen der Innovationszentren,  Ver\u00e4nderungen in  den Mobilit\u00e4tsdimensionen und -praxen, Verst\u00e4rkungen kultureller Einfl\u00fcsse) zu schwach sind, um als nachhaltig irritierende Variablen in eine solche nationalstaatliche Transformationspolitik einzugreifen. Die Zielvorstellung einer nachhaltigen demografischen Entwicklung (&#8222;Generationengerechtigkeit und soziale(r) Zusammenhalt&#8220;, 12) wird daher nur im nationalstaatlichen Rahmen verfolgt. Die gegenw\u00e4rtige Binnenwanderungsstruktur ist kostenintensiv: in den Schwundregionen (vor allem im <a href=\"http:\/\/www.berlinerdebatte.de\/initial\/2005\/2005-6%20Inhalt.pdf\">Osten<\/a>, aber auch in Schleswig-Holstein, im Ruhrgebiet, im Saarland und in Rheinland-Pfalz)  geht es um R\u00fcckbau, in den Wachstumsbereichen um Finanzierung von Infrastruktureinrichtungen. Was bedeutet dies f\u00fcr die Siedlungsentwicklung? Bis 2020 wird die Siedlungs- und Verkehrsfl\u00e4che um t\u00e4glich 1094 Hektar ausgeweitet werden; immer mehr B\u00f6den werden versiegelt. Die Eigent\u00fcmerquote lag 2002 bei 44,6 %, Ein- und Zweifamilienh\u00e4user als die in der Regel energetisch ung\u00fcnstigsten Wohnformen haben an den neu gebauten Wohnungen in 2002 bereits einen Anteil von 68 % gehabt, zugleich standen 3 Millionen Wohnungen leer und die Leerstandsquote liegt im Osten bei 13 %. Die Aufrechterhaltung einer auch minimierten, aber nicht ausgelasteten materiellen und sozialen Infrastruktur in Schwundgebieten wird (pro Kopf) immer teuerr, z.B. Fernw\u00e4rme oder Abwasserhygiene werden \u00f6konomisch wie \u00f6kologisch immer ineffizienter (28). Die Autoren pl\u00e4dieren f\u00fcr eine St\u00e4rkung der St\u00e4dte, auch durch St\u00e4rkung neuer Formen des Immobilieneigentums das die gegenw\u00e4rtig wichtigste Form der privaten Altersvorsorge darstellt und dessen Wertverfall absehbar ist (!) &#8211; also generationen\u00fcbergreifende Wohnprojekte, gemeinschaftliche Finanzierung und Nutzung von Bauten, gemeinschaftliche Fl\u00e4chen\u00f6konomie statt Bodenverbrauch durch kommunale Standortkonkurrenz um Unternehmen. Die Autoren pl\u00e4dieren weiter f\u00fcr einen starken Bildungsaufwuchs (\u00fcbrigens auf der Basis grausliger Wertvorstellungen [&#8222;seelische Kapitulation&#8220; (52), &#8222;einer Gesellschaft, die vor allem Selbstbestimmung belohnt&#8220; (48), &#8222;fit f\u00fcr die Wissensgesellschaft&#8220; (52), &#8222;muss Schule viel st\u00e4rker zur Loyalit\u00e4t zu den Regeln und Tugenden des Gemeinwesens verpflichten&#8220; (63), der &#8222;Nachhaltigkeitsmangel ist&#8230;oft ein Wertemangel, ein Mangel an verbindlicher, positive Identit\u00e4t stiftender Orientierung&#8220; (65)] und r\u00e4sonnieren \u00fcber eine neue kulturelle Unterschicht (47,54 etc.), die ein Drittel der Gesellschaft umfasse und disziplinlos sich treiben lasse uswusf. ; hier w\u00e4re ein Schu\u00df soziologischen Strukturwissens ziemlich n\u00fctzlich gewesen. Zum Thema MigrantInnen weisen sie recht trocken darauf hin, dass die Bev\u00f6lkerung &#8222;ganz ohne Migranten&#8230;bis 2050 um etwa 28 auf rund 54 Millionen sinken&#8220; (59) w\u00fcrde, pl\u00e4dieren f\u00fcr eine  massive Qualifikationsf\u00f6rderung von Migrantenkindern und  f\u00fcr die Anwerbung qualifizierter Zuwanderer (mit Quotensystem, nat\u00fcrlich, hat sich ja echt \u00f6konomisch bew\u00e4hrt&#8230;).<\/p>\n<p>Einerseits nachvollziehbarer dann der (leider als einziger mit Literaturverweisen ausgestattete) Text zum Naturschutz, der die positiven Effekte demografischer Entwicklungen auf diesen hervorhebt (R\u00fcckgang der Zersiedelung, R\u00fcckbau von Infrastruktur, r\u00fcckl\u00e4ufige regionale Stra\u00dfennutzung, Erleichterung der Wiedervernetzung von Lebensr\u00e4umen). Sein Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine Vernetzungspolitik von Lebensr\u00e4umen ist allerdings gekoppelt an die Vorstellung, dass st\u00e4dtische R\u00e4ume auf Dauer letztlich unbehelligt bleiben (sieht man von vor\u00fcbergehenden Nutzungen ab (80)), Interventionen privater Akteure weiter ausgedehnt werden zu Lasten staatlicher Finanzierung und Durchf\u00fchrung des Naturschutzes und eine weitere \u00d6konomisierung des Politikfeldes erfolgen m\u00fcsse (81), f\u00fcr das die \u00f6kologischen Golfpl\u00e4tze (81) ein besonders bl\u00f6dsinniges Beispiel sind.<\/p>\n<p>Wendet man sich recht erwartungsarm dann dem Kapitel \u00fcber das Ende der \u00d6lzeit zu (83), deutet sich dann doch eine gewisse Wiederkehr der &#8222;radikalen Vernunft&#8220; an, von der eingangs die Rede war. Es gehe um eine Umstrukturierung des gesamten Energiesystems (84), die dringlich ist &#8211; wir leben in einer grunds\u00e4tzlichen Entscheidungssituation: &#8222;Bis 2020 wird ein Gro\u00dfteil der deutschen Kraftwerke durch neue ersetzt werden&#8230;Wenn wir heute nicht die sich bietenden Chancen ergreifen, haben wir keine M\u00f6glichkeit mehr, unseren Kindern und Enkeln ein nachhaltigeres Energiesystem zu hinterlassen und sie rechtzeitig aus der Abh\u00e4ngigkeit vom \u00d6l zu befreien.&#8220; (85) Die \u00f6konomisch wie auch immer &#8222;sinnvoll&#8220; zu erschlie\u00dfenden Erd\u00f6lvorr\u00e4te sind zwischen 2035 und 2045 zu Ende, also ansatzweise bereits in 25 Jahren. Die Reserven von Kohle reichen noch ca. 120 Jahre, Erdgas und Natururan knapp f\u00fcnfzig Jahre. Die BRD importierte 2003 f\u00fcr 34,1 Mrd \u20ac Energierohstoffe, darunter f\u00fcr 22,9 Mrd \u20ac \u00d6l und f\u00fcr 9,5 Mrd \u20ac Erdgas. Energetische Sanierungspolitik, Stadtbau der kurzen Wege, regionalisierte Wirtschaft werden als Sparaspekte genannt, das Auto freilich (kaum zu glauben), bleibt letztlich im politischen Kalk\u00fcl au\u00dfen vor, eine schwerwiegende Illusion (87). Der richtige Hinweis auf die Pfadabh\u00e4ngigkeit von Energieinfrastrukturen und die daraus kommende Schwierigkeit des Umsteuerns, die am Beispiel der langsamen Umstellung auf erdgasgetriebene Autos gezeigt wird (90) ist nur ein Beleg daf\u00fcr, das Energiepolitik ohne die Dimension soziokultureller Gro\u00dfprojekte nicht auskommt: wo \u00fcber positive Idendit\u00e4tsbildung durch das deutsche Schulwesen schwadroniert wird, w\u00e4re eine aktive Diskriminierung der Zentralware des Fordismus Auto an erster Stelle zu nennen &#8211; von ihrer \u00f6konomischen (steuerlichen), st\u00e4dtebaulichen und technischen Diskriminierung ganz zu schweigen (das Schlu\u00dfkapitel, das sich der Mobilit\u00e4tsfrage widmet und eher nette Zielformulierungen (&#8222;Vision Zero&#8220; &#8211; an Unf\u00e4llen!) ausbreitet, \u00e4ndert daran nichts). Erneuerbare Energien und Erdgas k\u00f6nnten nach Ansicht der Autoren in 2050 mehr als 2\/3 der Energieversorgung abdecken &#8211; dabei allerdings werden weiterhin grunds\u00e4tzliche Wachstumsannahmen zugrundegelegt, wonach etwa der globale Energiebedarf bis 2030 um 50 % steigen werde, wozu Investitionen in H\u00f6he von 17 Billionen US-Dollar n\u00f6tig seien (zur hochgradigen Problematik dieser self-serving Annahmen siehe die Arbeiten von <a href=\"http:\/\/www-personal.umich.edu\/~twod\/courses\/\">Tom W. O`Donnell<\/a>). Im Abschlu\u00df des Kapitels wird dann allerdings ganz anders das Projekt der &#8222;2000-Watt-Gesellschaft&#8220; favorisiert, was bedeutet, dass der Verbrauch an Energieresourcen durch jede\/n EInzelne\/n in der BRD auf ein Drittel gesenkt w\u00fcrde. Ebenso findet sich ein Verweis auf Schwedens Zielsetzung, sich vollst\u00e4ndig von der Versorgung durch Erd\u00f6l zu l\u00f6sen, ohne auf Kernenergie umzustellen; man h\u00e4tte \u00fcbrigens auch auf einschl\u00e4gige Zielstellungen des Ex-Umweltministers von Mecklenburg-Vorpommern Methling (Linkspartei) verweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das abschlie\u00dfende Kapitel geht von einer einfachen Formel aus: &#8222;Ein System, das die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums \u00fcber abh\u00e4ngige Erwerbsarbeit allein regelt, ist \u00f6konomisch, aber auch sozial und \u00f6kologisch nicht nachhaltig.&#8220; (103) Die L\u00f6sung des Problems Arbeitslosigkeit sehen sie in einem bedingungslosen, individuellen Grundeinkommen (104ff.). Unerwartet, verbl\u00fcffend. Wohl nicht grundlos ist dieses Kapitel mit &#8222;Vision&#8220; \u00fcberschrieben. Hier zeigt sich besonders deutlich, dass die Frage der politischen Durchsetzbarkeit auch ambivalenter Reformziele systematisch umgangen wird. Naja, man kann nicht alles haben. H\u00e4tte man das, was hier drinsteht, w\u00e4re die Erbschaft respektabel!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Publikation gab es Mitte letzten Jahres einige Pr\u00e4sentationen. Mittlerweile ist das Buch &#8222;Unterm Strich&#8220; von den &#8222;Neu&#8220;- und &#8222;Aktuell&#8220;-Seiten des oekom-Verlages bereits wieder verschwunden und auf dem Weg in die mediale Vergessenszone. Wie lange die paar Schnupper-Leseproben des mitschreibenden Berlin-Instituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerung und Entwicklung noch zug\u00e4nglich bleiben wird man sehen. 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