Es geht voran mit der linken Autotagung. Das Programm der Tagung steht, aktuell wird am Vorabend-Kultur+Bildung-Event gebastelt, im Mittelpunkt der nächsten Wochen stehen dann die Werbung für die Tagung und die detailliertere inhaltliche Vorbereitung. Parallel dazu neigt sich die Arbeit an der Nummer 3/2010 der Zeitschrift LuXemburg ihrem Ende zu, deren Schwerpunkt ebenfalls der Autofrage gewidmet ist. Näheres dazu im Tagungsblog, dort auch die Anmeldeprozedur.
Tags: Auto
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Sand im Getriebe ist mit das Lesenswerteste, was man über die zuweilen ziemliche Website von attac sich besorgen kann – oder als Print. Im Augenblick eine sehr praktische Zusammenstellung in Sachen WSF / Attac / Globalisierung.
Tags: Imperialismus, Neoliberalismus
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Querstreifen! Eine kleine Stilkritik zu Christoph Ahlhaus. Aus dem Hamburger Abendblatt.
Von Maike Schiller 20. Juli 2010, 06:54 Uhr
Hamburg. Bevor einer empört den Leserbriefgriffel zückt: Ja, dieser Text ist vollkommen oberflächlich, selbstverständlich ungerecht und ohne Kenntnis innerer Werte. Schuld ist die WM. Vier Wochen Training, Männerdoppel-Training sozusagen, zwei Herren auf einem Bild und im Kopf eine Stilkritik. Fußballabend für Fußballabend haben Jogi Löw und Hansi Flick in offensiver Lässigkeit ihre leuchtend blauen Strenesse-Pullis hergezeigt, um sie herum eine Runde motivierter Jungspunde. Das verdirbt. Man konnte sich einen kleinen heiteren Moment lang einreden, dass es immer so weitergehen könnte, das neue Deutschland, die nächste Generation, cool, energisch, jung.
Und dann kam Christoph Ahlhaus. Und ein historisches Foto vom Sonntagmorgen, das den Ole-von-Beust-Nachfolger in Sonntagskluft zeigt. Auch jung. Theoretisch. Auch ein Mitglied der neuen politischen Generation. Theoretisch. Praktisch doch eher: der älteste 40-Jährige Hamburgs. Zwei Männer auf einem Bild. Einer geht, einer kommt. Einer steht für Vergangenheit, einer für Zukunft. Einer für das, was war, einer für den Aufbruch. Paradox ist bloß: Man sieht es nicht. Der, der nach Metropole aussieht, hat keine Lust mehr. Und der, der nach Delmenhorster Fußgängerzone aussieht, ist das politische Signal.
Mehr – mit Bild! – findet sich dokumentarisch hier zu Christoph Ahlhaus – Querstr……
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Die FAS v. 11.7.10 führte ein Gespräch mit Oliver Bierhoff, der daran erinnerte, warum es sich auszahlt, wenn alle Mesut sagen, wenn es um die “sogenannten Fußball-Millionäe geht”
Es ist immer gut, den Sponsor-Partnern im Rückblick zeigen zu können, dass sich ihre Investitionen in die Nationalmannschaft gelohnt haben. Wenn Adidas 1,2 Millionen Nationalmannschaftstrikots verkauft, dann ist für das Unternehmen damit ein Teil der Werbegelder refinanziert. Im Hinblick auf 2012, wenn die Werbeverträge mit dem Generalsponsor Mercedes-Benz und den meisten Premium-Partnern auslaufen, ist diese WM ein gutes Pfund, um über eine Verlängerung zu verhandeln. Continue Reading »
Tags: Fußball
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verbirgt sich da eigentlich hinter dem ungewöhnlich politisierten Symbolspektakel der heutigen Wahl zum Bundespräsidenten? Geht es um eine Krise der politischen Klasse? Der Parteien? des Parteienstaates oder gar des Staates? Albrecht von Lucke etwa lässt in seinem wie immer klugen Beitrag in den neuen “Blättern” 7/10 gleich eine ganze Reihe solcher krisengeschüttelten Gruppen auflaufen. Am Ende ist man sich nicht ganz sicher, wer denn da wie nachhaltig aus der Spur geraten ist. Offenbar geht es nicht nur um einen weiteren kleinen, aber symbolträchtigen Akt in der wohlbekannten “Krise der Repräsentation”, wie sie für das parlamentarische System seit längerem beobachtet wird. Die neuen Standpunkte 22/2010 der RLS gehen der Frage näher nach.
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C: In der RLS fand ein Treffen in Sachen linker Commonskonzeption statt. Stefan Meretz hat sehr hilfreiche Intros dazu gemacht und die Debatte der Leute (die sich kannten, aber großteils erstmals sahen) war so, dass wir wir ein nächstes Treffen machen wollen, was will der Mensch mehr. Eine Menge Differenzen waren mit dabei, fein. Gute Aussichten auf meine “Commons” – Kategorie, die ich bei Einrichtung dieses Blogs einführte, sich endlich zu bewähren…
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Guttenbergs PR-Truppe hat sein new york-umarmungsfoto (I am here!) voll getoppt. Hier.
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Da sind sie wieder, die Hampelmänner und-frauen des DGB. Ist das nicht toll? Der FAS-Traum von der disziplinierten Arbeiterklasse? Der DGB als soziale Kampfmaschine?
DGB-Chef Michael Sommer legte rasch nach: „Der gesellschaftliche Kampf hat gestern begonnen“, wusste er am Dienstag. Und an diesem Samstag schickte er Zehntausende auf die Straße. (Siehe auch: Tausende demonstrieren gegen Sparpaket ) (FAS)
Tags: Gewerkschaften
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und was aktuell daraus folgt veranschaulicht eine bemerkenswerte Infografik
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und weiteres zur aktuellen Lage der Marktuniversität findet sich im Blog Storm breaking upon the university.
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Jetzt ist auch eine überarbeitete und aktualisierte Fassung meines Beitrags auf dem Left Forum 2010 erschienen. Der Titel des RLS-Policy Paper 1/2010 lautet “The Turmoil within the Elite, the Course of the Crisis and the Left”.
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Doug Henwood, der recht beharrlich insistiert, dass die Erholung des US-Kapitalismus begonnen hat, vermerkte schon vor Wochen in seinem unverzichtbaren Blog als ein sehr deutliches Indiz:
Oh, but 2009 was a great year for the masters of the universe! The top 25 hedge fund managers pulled in an average of $1 billion last year. The man at the very top, David Tepper, took home $4 billion. Next up was that great liberal humanist, George Soros, at $3.3 billion. The poor relation at #10, Philip Falcone, hauled in $825 million. The $25 billion that this gang collectively earned would be enough to pay the tuition for about one in five college and university students in the USA. That’s only a hair less what the federal government pays in tuition assistance. Twenty-five guys (all men, by the way). What a country.
Tags: Reichtum, USA
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While, outside of America, Russian-born Rand is probably best known for being the unfunniest person western civilisation has seen since maybe Goebbels or Jack the Ripper (63 out of 100 colobus monkeys recently forced to read Atlas Shrugged in a laboratory setting died of boredom-induced aneurysms), in America Rand is upheld as an intellectual giant of limitless wisdom.
Matt Taibbi: Will Goldman Sachs Prove Greed is God?, in: The Guardian 24.4.2010
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Aus der entsetzlichen Alternative “Dutschke” oder “”Robben” habe ich mich gestern unglücklicherweise falsch befreit: ich versank in der ZDF-Ausstattungskamnmer und erstickte daran. Garniert mit peinsamsten Eitelgerede von Salvatore, Rabehl oder Kraushaar und wenigstens einer Andeutung eines selbstkritischen Satzes von Schmierer. Belanglosen allgemein bekannten Filmausschnitten, die – wie der ganze Langweilerfilm – komplett politikfrei platziert wurden. Aber eines habe ich gerlernt: der Genosse Rudi war die Vorlage von Robert de Niros Taxi Driver.
Tags: Mist
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Zwei Jahre nach dem offenen Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise konstatieren herrschende Kreise in allen zentralen kapitalistischen Ländern das Ende dieser Krise. Zwar seien die Auswirkungen nicht zu übersehen, doch die Wachstumszahlen würden wieder nach oben zeigen. Die schlimmsten Auswüchse des Finanzmarkt-Kapitalismus seien beseitigt und zugleich sei die Erfahrung gewonnen, wie durch schnelles und entschlossenes staatliches Eingreifen eine Katastrophe verhindert werden konnte.
Tatsächlich ist das antizyklische Agieren der Staaten und ihre Maßnahmen zur sozialpolitischen Abfederung im Vergleich zu der letzten großen Krise viel umfangreicher – und wirksamer. Die aktuelle Stabilisierung der Wirtschaft ist daher nicht auf eine dauerhafte Erholung der Akkumulation des Kapitals zurückzuführen. Sie ist vor allem das Resultat der Konjunkturstimulierung und Stützung des Bankenbereichs durch die Verschuldung des Staates und vieler privater Haushalte. Die Finanzkrise und die Krise der Realwirtschaft sind nicht beendet, verlaufen im globalen Maßstab aber sehr ungleich.
Vieles spricht dafür, dass die Krise einen neu fragmentierten Krisenneoliberalismus hervorgebracht hat, in dem auf längere Zeit hin unterschiedliche Akkumulationsmodelle im Streit liegen. Continue Reading »
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Von Elisabeth Gauthier liegt eine informative Zusammenstellung vor:
The French regional elections reflect the crisis of the political system and modify the political balance of forces. Some characteristics. Continue Reading »
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Vor einem Jahrzehnt spaltete das tausendfach gelesene und zitierte Buch »Empire« von Antonio Negri und Michael Hardt seine Leserschaft. Ihre These: Eine neue politische Ordnung des globalisierten Kapitalismus sei im Entstehen. Die Welt der Nationalstaaten gehe langsam in einem neuen weltumspannenden Empire auf. Ihr kontroverser Rückgriff auf den Begriff des »Imperiums« lenkte den Blick auf die Frage, in welche Richtung sich die internationale Staatenordnung nach 1989 entwickelt. Imperien sind eine grundlegende Institution nicht nur der politischen Moderne. Ebenso wie es sie in vorkapitalistischer Zeit gab und in der Zeit des aufsteigenden Kapitalismus, so gab es sie in der Zeit des Imperialismus. Sie hatten eine Lebenszeit, die viele Nationalstaaten Europas noch nicht erreicht haben. Über zweitausend Jahre charakterisierten sie nicht nur den europäischen Kontinent. Continue Reading »
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der ungefähr erste geburtstagsgruß, den die rosa-l-s versandte, findet sich auf deren website:
Der Kapitalismus –
unendliche Weiten, da, wo die verrückten Kapitalisten wohnen.
Wir schreiben den 22. Januar 2010. Dies ist der Geburtstag der AbenteurerInnen des Netzwerks attac, das seit zehn Jahren unterwegs ist, um neue Welten, Zivilisationen und den ganzen Rest zu erfinden.
Sie sind dabei in Gegenden herumgekommen, von denen sie vorher keine Ahnung hatten: McPlanet und Porto Alegre und die Frankfurter Börse, eine „Deutsche“ Bahn und eine unaussprechliche attacademie, Fulda, das Fürstentum Liechtenstein und das Bundespressehaus. Und noch viel mehr.
Man könnte glauben, sie sind immer und überall, wo die verrückten Kapitalisten sind.
HA!
Aber – überall und immer wieder treffen auch wir da aufeinander und deshalb einen großen roten Geburtstaggruß von der RosaL-Stiftung!
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Unter dem Titel “Kapitalismuskritik heute. Zum Forschungsprogramm von Jörg Huffschmid” findet am 20.2.2010 von 10 bis 17 Uhr ein Kongress in der ver.di-Bundesverwaltung (Paul-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin, ca. 6 Min. vom Ostbahnhof Berlin) statt. Tagungsbeitrag 20 €.
Zum Kongress zum Gedenken von Jörg Huffschmid tragen bei u.a. Axel Troost, Hans-Jürgen Urban, Dominique Plihon, Rudolf Hickel, Sven Giegold, Peter Lock, Norman Paech, Tobias Pflüger, Heide Gerstenberger, Elmar Altvater, Joachim Bischoff, Margit Köppen, Norbert Reuter, Lucas Zeise, Gerd Siebecke, Miren Etxezarreta, Marcia Frangakis, Borgit Mahnkopf, Tervor Evans, John Grahl, Frieder Otto Wolf, Diana Wehlau, Heinz-J. Bontrup, Horst Heininger, Gretchen Binus, Klaus Peter Kistker, Hermannus Pfeiffer, Herbert Schui, Jörg Goldberg, Frank Deppe, Dieter Klein, Rainer Rilling, Uwe Foullong, Helga Schwitzer.
Ein Flyer zur Veranstaltung ist hier zur Verbreitung erhältlich.
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einige notizen
über die fragmentierung der neoliberalen bourgeoisie und manche fluchtbewegungen
finden sich in mehring1
dem IfG-Blog.
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Heute ist Public Domain Day – jener erste Tag des Jahres also, an dem ständig neu das privateigentümliche Copyright auf Bücher und Text ausläuft.
James Boyle schildert am Beispiel von Bradburys 1953 erschienenem Klassiker Fahrenheit 451, wie es der Eigentumsfrage in den letzten Jahren so ergangen ist. …
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Auf der Grundlage von Daten des Economic Policy Institute findet sich in einem Beitrag zum SolidarityEconomy.net folgende Übersicht (Stand 4.12.2009):
Number unemployed: 15.4 million (up from 7.5 million in December 2007)
Portion of official unemployed considered structural: 3.9 million
Portion of unemployed who have been jobless more than six months: 38.3%
Total jobs lost during the recession: 8.0 million
Jobs needed to return to pre-recession unemployment rate: 10.9 million
Number of job-seekers per job opening: 6.1
Unemployment rate: 10.0%
Underemployment rate: 17.2%;
Share of workers un- or underemployed: more than 1 in 6 States
States with double-digit unemployment in October, 2009: 15
White unemployment: 9.3%;
African-American unemployment: 15.6%;
Hispanic unemployment:12.7%
Manufacturing jobs lost since the start of the recession: 2.1 million (15.5% of sector’s jobs)
Construction jobs lost in the recession: 1.6 million (20.8%, nearly one in five construction jobs)
Mass layoffs (50 or more people by a single employer) in October 2009: 2,127;
jobs lost:217,182
Under- and unemployed, marginally attached and involuntary part-time workers: 26.9 million
Americans with no health insurance in 2008: 46.3 million
Annual Social Security benefit for average retiree: $13,922;
Share of older Americans receiving all their income from Social Security: more than 1 out of 4
Number of children in poverty in 2008: 14.1 million (over one-third)
Drop in real median income from 2007 to 2008: 3.6% (largest one-year drop since 1967)
Growth rate of nominal, hourly wages of production workers over the last three months:1.7%
Additional people covered by Medicaid/SCHIP in 2008: 3 million.
Tags: USA
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seh ich mal von der Kopenhagen – Gang ab.
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der winter
kam
heute nacht
und mit ihm
meine stahlmeisen,
die allerdings
sehr
auf die probe gestellt
wurden

Tags: Natur
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Jörg Huffschmid ist am Samstag an Krebs gestorben.
Ein Nachruf ist hier zu lesen.
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