Rethinking Marxism (2): The Power of the Left Media

hieß das erste der drei zentralen abendlichen Panels der Tagung mit Liza Featherstone, Shut Jhalley und Trevor Scholz. Featherstone, Autorin in der Nation ebenso wie in der New York Times leitet den fundamentalen Blickwechsel ein, den der Titel der Plenumsdebatte tatsächlich anzeigte: es ging um die real existierende Macht der linken Medien in den USA. Die Bilanz, die sie zog, war das klare Gegenteil der Kultur der Marginalität, des Klagens, des Pessimismus und der Aussichtslosigkeit, welche die Rhetorik linker Medien in Deutschland und Europa ungebrochen durchdringt. „Rethinking Marxism (2): The Power of the Left Media“ weiterlesen

Neoliberale Exzellenz

Was zählt im deutschen Uniexzellenz”wettbewerb”, der dieses Wochenende “entschieden” wurde?

1) der erste Gewinner will eine Privatuniversität werden
2) der zweite Gewinner will eine Unternehmensuniversität werden
3) der dritte Gewinner will ein Technologiekonzern werden.

Mitsamt den entsprechenden Wissenschaftsmaskierungen, versteht sich.

…alle Verhältnisse werden in Handelsausdrücken dargestellt…


“…alle Verhältnisse werden in Handelsausdrücken dargestellt, Nachfrage und Zufuhr, Begehr und Angebot, supply and demand, das sind die Formeln, nach denen die(se) Logik…das ganze menschliche Leben beurteilt. Daher die freie Konkurrenz in jeder Beziehung, daher das Regime des laissez-faire und laissez-aller in der Verwaltung, in der Medizin, in der Erziehung und bald wohl auch in der Religion.”

(Friedrich Engels, Die Lage der arbeitenden Klassen in England, MEW Bd.2, S.487f.)

Was wäre wenn…

fragte am Wochenende “Jamie” Galbraith auf einer Debatte in Brüssel – was wäre wenn die Lebenserwartung der Schwarzen in den USA jener der weißen Bevölkerung gliche? Das lässt sich ausrechnen. Weder Nixon noch Reagan wären gewählt worden. Nun klar – sie hätten dann vielleicht doch ganz anders … aber trotzdem…

Terror und Komplizenschaft

Long Sunday berichtet, dass in Australien Studierenden, die zur Frage des Terrors forschen, empfohlen wurde, ihre Ergebnisse doch kurz mal durch die Sicherheitsorgane checken zu lassen. Ein Forscher gab sein Projekt trotz Finanzierung auf. Komplizenschaft ist der Gedanke.

Hilary Clinton

Ziemlich viel Linke finden Frau Clinton gut, auch weil ihr Mann so toll zusammen mit Bush und Gates gegen Aids kämpft und seine Stiftung aus Armen Kleinunternehmer macht. Sie sollten aber auch die neue Kleiderordnung beachten, an die Good Magazine jüngst erinnerte: zu den Zwischenwahlen im November 2006 hat Frau Clinton bislang acquiriert -> „Hilary Clinton“ weiterlesen

Geldströme

Laut Weltbank (FR v. 7.9.06) schickten MigrantInnen 2005 ca. 232 Mrd $ nach Hause, davon gingen 167 Mrd $ in Entwicklungsländer. Die weltweite Entwicklungshilfe betrug in diesem Jahr 106,5 Mrd $.